Stadt · Ebene 3

Phoenix

6.214 Orte in Phoenix – von Wahrzeichen bis zur Cocktailbar. Wähle eine Kategorie, einen Stadtteil oder stöbere auf der Karte.Eigene Tour planen

Region
Arizona, USA
Einwohner
1.608.139
Zentrum
33.4484° N · -112.0741° E
Stadtteile
14
Phoenix – Stadtansicht
Phoenix · © Bigmikebmw · CC BY-SA 3.0
§ 2

Karte von Phoenix

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§ 3

Phoenix entdecken: Wüste, Saguaros und Sonne

Reiseführer · redaktionell

Wer im Januar auf dem Gipfel des Camelback Mountain steht, blickt bei Sonne und 20 Grad über ein Meer aus Flachdächern, Palmen und Kakteen bis zu den Bergketten der Sonorawüste. Eine Reise nach Phoenix ist vor allem eine Winterflucht: Wanderwege mitten in der Stadt, Resorts mit Golfplätzen und eine überraschend reiche Kultur der Ureinwohner. Ein Urlaub in Phoenix lässt sich zudem ideal mit dem Grand Canyon und Sedona verbinden.

Aus der Asche der Hohokam

Lange bevor es Phoenix gab, bauten die Hohokam im Salt River Valley ein ausgeklügeltes Netz von Bewässerungskanälen, bis sie um 1450 verschwanden. Als amerikanische Siedler im 19. Jahrhundert die alten Kanäle wieder nutzten, gaben sie der neuen Siedlung den Namen des mythischen Vogels, der aus der Asche aufsteigt. 1912 wurde Arizona Bundesstaat, Phoenix seine Hauptstadt. Mit Klimaanlagen, Staudämmen und dem Central Arizona Project, das Wasser aus dem Colorado River heranführt, wuchs die Stadt nach 1945 explosionsartig. Heute ist sie die fünftgrößte Stadt der USA und Zentrum einer Metropolregion mit Scottsdale, Tempe und Mesa.

Sehenswürdigkeiten in Phoenix

Der Desert Botanical Garden im Papago Park zeigt auf Rundwegen Tausende Kakteenarten, besonders schön zur Blütezeit im Frühjahr und bei den abendlichen Lichtinstallationen im Winter. Gleich daneben liegen die roten Sandsteinfelsen des Papago Park mit dem Hole-in-the-Rock. Wanderer zieht es auf den Camelback Mountain im Stadtteil Camelback East oder auf den Piestewa Peak im Gebiet North Mountain; beide Aufstiege sind steil und anstrengend. Der South Mountain Park gehört zu den größten Stadtparks der USA, mit Felszeichnungen der Hohokam. Im Stadtteil Deer Valley bewahrt das Hedgpeth Hills Petroglyph Site Tausende Felsritzungen. In Encanto lädt der gleichnamige Park mit Lagune zu einer Pause ein, die historischen Viertel rund um den Encanto-Palmcroft zeigen spanische Kolonialvillen aus den 1920er-Jahren.

Museen und Kultur

Das Heard Museum gehört zu den bedeutendsten Museen für die Kunst und Kultur der Ureinwohner Nordamerikas, mit Kachina-Figuren der Hopi, Navajo-Teppichen und zeitgenössischer Kunst. Das Musical Instrument Museum im Norden präsentiert Instrumente aus fast allen Ländern der Welt, jeweils mit Kopfhörern zum Hineinhören. Das Phoenix Art Museum zeigt Kunst von der Renaissance bis zur Gegenwart, darunter Yayoi Kusamas Spiegelraum. In der Central City rund um Roosevelt Row finden sich Galerien und Wandbilder, am ersten Freitag im Monat lockt der First Friday Art Walk. Architekturfans fahren nach Scottsdale zu Taliesin West, dem Winterquartier von Frank Lloyd Wright.

Essen und Ausgehen

Die Küche der Sonorawüste ist eng mit Mexiko verbunden: Sonora-Hotdogs, in Speck gewickelt und mit Bohnen, Zwiebeln und Salsa belegt, Carne Asada, Machaca und Chimichangas, die Arizona für sich als Erfindung beansprucht. Navajo Fry Bread, frittiertes Fladenbrot, gibt es süß oder herzhaft. Die Restaurants in Phoenix verteilen sich auf viele Zentren – Downtown, das Viertel Alhambra mit Lokalen entlang der Camelback Road und das nahe Scottsdale mit seiner Bar- und Clubszene. Im Westen, etwa in Maryvale, finden sich viele authentische mexikanische Familienlokale. Sonnenuntergänge mit Margarita auf einer Terrasse sind ein festes Ritual.

Golf, Spas und Sport

Rund um Phoenix und das benachbarte Scottsdale liegen weit über hundert Golfplätze, viele mit Blick auf Kakteen und Berge, und luxuriöse Wellness-Resorts, die im Winter Gäste aus dem ganzen Land anziehen. Im Februar und März trainieren rund die Hälfte der Major-League-Baseballteams beim Spring Training in der Region – die Spiele in kleinen Stadien sind günstig und familiär. Das Golfturnier Phoenix Open gilt als das lauteste der Welt.

Unterwegs, Reisezeit und Ausflüge

Der Flughafen Phoenix Sky Harbor liegt nur wenige Kilometer östlich von Downtown, der kostenlose PHX Sky Train verbindet die Terminals mit der Stadtbahn Valley Metro Rail, die nach Tempe und Mesa fährt. Wegen der großen Distanzen ist ein Mietwagen dennoch fast unverzichtbar. Die beste Reisezeit liegt zwischen Oktober und April. Von Juni bis September steigen die Temperaturen regelmäßig über 40 Grad, Wandern ist dann nur in den frühen Morgenstunden ratsam, und von Juli bis September bringt der Monsun gelegentlich heftige Gewitter. Ausflüge führen nach Sedona mit seinen roten Felsen, gut zwei Autostunden nördlich, zum Grand Canyon in rund dreieinhalb Stunden, nach Tucson oder in die Superstition Mountains mit dem Apache Trail.

§ 4

Häufige Fragen zu Phoenix

kurz beantwortet

Welche Sehenswürdigkeiten sollte man in Phoenix gesehen haben?

In Phoenix lohnen sich vor allem die Spuren der Hohokam-Kultur, die roten Felsen des Papago Park und historische Bauten der Stadt. Die Pueblo Grande Ruin and Irrigation Sites erinnern an die Bewässerungskanäle, die die Hohokam im Salt River Valley bauten, bevor sie um 1450 verschwanden. Im Papago Park findest du das Hole-in-the-Rock, im Stadtteil Deer Valley bewahrt das Hedgpeth Hills Petroglyph Site Tausende Felsritzungen. Zu den historischen Stätten zählen außerdem das David and Gladys Wright House, der Luhrs Tower und der Temple Beth Israel; insgesamt listet travelguide195 rund 1.074 Sehenswürdigkeiten in Phoenix.

Welche Museen gibt es in Phoenix?

travelguide195 listet in Phoenix 59 Museen, von Kunst über Wissenschaft bis zur Kultur der Ureinwohner. Das Heard Museum zeigt Kunst und Kultur der Ureinwohner Nordamerikas, etwa Kachina-Figuren der Hopi und Navajo-Teppiche, während das Phoenix Art Museum Werke von der Renaissance bis zur Gegenwart präsentiert, darunter Yayoi Kusamas Spiegelraum. Im Musical Instrument Museum im Norden der Stadt kannst du Instrumente aus fast allen Ländern der Welt über Kopfhörer anhören. Weitere Adressen sind das Arizona Science Center, das Hall of Flame Fire Museum, das Martin Auto Museum und das Rosson House Museum.

Wann ist die beste Reisezeit für Phoenix?

Phoenix ist vor allem ein Ziel für die Winterflucht. Im Januar kannst du bei Sonne und rund 20 Grad wandern, und der Desert Botanical Garden im Papago Park bietet im Winter abendliche Lichtinstallationen. Im Frühjahr ist die Blütezeit der Kakteen, die den Garten mit seinen Tausenden Kakteenarten besonders sehenswert macht.

Wo kann man in Phoenix wandern?

In Phoenix gibt es Wanderwege mitten in der Stadt, vor allem auf den Camelback Mountain und den Piestewa Peak. Der Camelback Mountain liegt im Stadtteil Camelback East, der Piestewa Peak im Gebiet North Mountain; beide Aufstiege sind steil und anstrengend. Eine weitere Option ist der South Mountain Park, einer der größten Stadtparks der USA, in dem du auch Felszeichnungen der Hohokam findest.

Was kann man in Phoenix essen und wo geht man abends aus?

In Phoenix dominiert neben allgemeinen Restaurants die mexikanische Küche: travelguide195 listet rund 4.615 Restaurants, davon 726 mexikanische. Häufig sind außerdem Fast Food mit 583, Pizzerien mit 411 und amerikanische Küche mit 206 Einträgen, dazu Burger-, Sushi- und chinesische Lokale. Für den Abend findest du in Phoenix 87 Cocktailbars und 3 Speakeasys, außerdem sind derzeit 309 Konzerte angekündigt.

Welche Stadtviertel von Phoenix sind für Besucher interessant?

Für Besucher in Phoenix sind besonders Central City, Camelback East und Encanto interessant. Central City ist mit 793 von travelguide195 gelisteten Orten das größte Viertel, und rund um Roosevelt Row findest du dort Galerien und Wandbilder. In Encanto lädt der gleichnamige Park mit Lagune zu einer Pause ein, und die historischen Viertel rund um Encanto-Palmcroft zeigen spanische Kolonialvillen aus den 1920er-Jahren. Zum Übernachten listet travelguide195 insgesamt 376 Hotels in Phoenix.