Stadt · Ebene 3

Toronto

8.637 Orte in Toronto – von Wahrzeichen bis zur Cocktailbar. Wähle eine Kategorie, einen Stadtteil oder stöbere auf der Karte.Eigene Tour planen4 fertige Touren

Region
Ontario, Kanada
Einwohner
2.794.356
Zentrum
43.6535° N · -79.3839° E
Stadtteile
30
Toronto – Stadtansicht
Toronto · © Jchmrt · CC BY-SA 4.0
§ 3

Karte von Toronto

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§ 4

Toronto entdecken: CN Tower, Viertel und Seeufer

Reiseführer · redaktionell

Mehr als die Hälfte der Einwohner wurde außerhalb Kanadas geboren, in den Straßen hört man Hunderte Sprachen: Toronto ist eine der vielfältigsten Städte der Welt. Eine Städtereise nach Toronto führt vom CN Tower über Märkte und Galerien bis zu den Inseln im Ontariosee.

Von York zur Metropole

Lange bevor Europäer kamen, war das Gebiet ein Treffpunkt indigener Völker; der Name Toronto geht auf ein Wort der Mohawk zurück, das sinngemäß „Ort, wo Bäume im Wasser stehen“ bedeutet. 1793 gründeten die Briten hier die Siedlung York, 1834 wurde sie als Toronto zur Stadt erhoben. Lange stand sie im Schatten von Montreal, doch ab den 1970er-Jahren zogen Banken und Unternehmen hierher, und Toronto wurde zum Finanzzentrum des Landes. Einwanderung aus Italien, Portugal, der Karibik, China, Indien und vielen anderen Ländern prägt die Stadt bis heute. 1998 wurden die umliegenden Gemeinden wie Scarborough, North York und Etobicoke eingemeindet.

Sehenswürdigkeiten in Toronto

Der CN Tower ist mit rund 553 Metern das Wahrzeichen der Stadt. Von der Aussichtsplattform mit Glasboden reicht der Blick bei klarem Wetter bis zu den Niagarafällen; Mutige gehen beim EdgeWalk angeseilt außen um den Turm. Zu Füßen liegen das Ripley’s Aquarium und das Stadion der Blue Jays. Im Stadtzentrum stehen das alte und das neue Rathaus – letzteres mit zwei geschwungenen Türmen am Nathan Phillips Square, wo im Winter Schlittschuh gelaufen wird. Das Casa Loma, ein Schloss im neugotischen Stil mit Türmen und Geheimgängen, wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von einem Finanzier erbaut. Im Financial District und im Yonge-Bay-Korridor ragen Glastürme auf, darunter verbindet das unterirdische PATH-Netz Geschäfte und Bürohäuser über viele Kilometer.

Viertel zwischen Kensington und Distillery

Toronto erschließt sich am besten über seine Viertel. Kensington Market und das angrenzende Chinatown sind ein Gewirr aus Vintage-Läden, Gewürzhändlern und Imbissen. In der Annex rund um die University of Toronto wohnen Studierende in viktorianischen Häusern, in Trinity-Bellwoods treffen sich am Wochenende junge Leute im Park, und die Queen Street West ist voller Galerien und Boutiquen. Im Osten liegt der Distillery District, eine ehemalige Whiskybrennerei aus viktorianischen Backsteinbauten, heute Fußgängerzone mit Cafés und Weihnachtsmarkt. Rund um den St. Lawrence Market und die East Bayfront verbinden sich Geschichte und neue Wohnviertel am Wasser. Little Italy, Greektown an der Danforth Avenue und Little Portugal zeigen die Vielfalt der Einwanderergemeinschaften.

Museen und Kultur

Das Royal Ontario Museum mit seinem Kristallanbau von Daniel Libeskind zeigt Dinosaurier, Weltkulturen und Naturgeschichte. In der Art Gallery of Ontario, von Frank Gehry umgestaltet, hängen Werke der Group of Seven, Kanadas berühmtester Malergruppe. Das Bata Shoe Museum widmet sich Schuhen aus aller Welt, das Aga Khan Museum islamischer Kunst. Jeden September verwandelt das Toronto International Film Festival die Stadt in eine Bühne für Filmstars. Sport ist allgegenwärtig: Eishockey mit den Maple Leafs, Basketball mit den Raptors und Baseball mit den Blue Jays.

Essen und Ausgehen in Toronto

Die Restaurants in Toronto spiegeln die Welt: Dim Sum in Chinatown, Roti aus der Karibik, Pho in Vietnamesenvierteln, Tandoori in Little India an der Gerrard Street. Eine lokale Spezialität ist das Peameal Bacon Sandwich mit in Maismehl gewälztem Rückenspeck, am besten im St. Lawrence Market, einer Markthalle von 1803. Abends ziehen Bars und Clubs entlang der King Street West, im Entertainment District und auf der Ossington Avenue ein junges Publikum an. In Kensington und Little Italy gibt es kleine Livemusik-Bühnen.

Unterwegs, beste Reisezeit und Ausflüge

Der Flughafen Toronto Pearson liegt rund 25 Kilometer nordwestlich; der UP Express bringt Reisende in etwa 25 Minuten zur Union Station. Der kleine Stadtflughafen Billy Bishop auf den Toronto Islands wird für Flüge nach Montreal, Ottawa und in die USA genutzt. In der Stadt fahren U-Bahn, Busse und die markanten roten Straßenbahnen. Die beste Reisezeit liegt zwischen Mai und Oktober, wenn Festivals und Terrassen locken; der Herbst färbt die Ravines, die bewaldeten Schluchten der Stadt, leuchtend rot. Der Winter ist kalt mit Schnee. Mit der Fähre erreicht man die Toronto Islands mit Stränden und Skyline-Blick, und die Niagarafälle sind rund 90 Minuten entfernt.

§ 5

Häufige Fragen zu Toronto

kurz beantwortet

Welche Sehenswürdigkeiten sollte man in Toronto gesehen haben?

Zu den Klassikern in Toronto gehören der CN Tower, das Casa Loma und das neue Rathaus am Nathan Phillips Square. Der CN Tower ist mit rund 553 Metern das Wahrzeichen der Stadt; von der Aussichtsplattform mit Glasboden reicht der Blick bei klarem Wetter bis zu den Niagarafällen. Das Casa Loma ist ein neugotisches Schloss mit Türmen und Geheimgängen aus dem frühen 20. Jahrhundert. Insgesamt listet travelguide195 in Toronto rund 1.372 Sehenswürdigkeiten, darunter Canada’s Walk of Fame, die Maple Leaf Gardens und das Gooderham Building.

Welche Museen lohnen sich in Toronto?

In Toronto lohnen sich vor allem das Royal Ontario Museum, die Art Gallery of Ontario (AGO) und die Hockey Hall of Fame. Für speziellere Interessen gibt es das Bata Shoe Museum, das Gardiner Museum für Kunst und das Textile Museum of Canada. travelguide195 listet in Toronto rund 111 Museen. Die fertige Tagestour „Toronto für Kunstfreunde: AGO, Textilien und Keramik“ verbindet 5 Stopps zwischen 10:00 und 17:45 Uhr bei nur rund 1 km Fußweg.

Welche Viertel sollte man in Toronto erkunden?

Toronto erschließt sich am besten über seine Viertel, etwa Kensington Market mit Chinatown, die Annex, Trinity-Bellwoods und den Distillery District. Kensington Market und Chinatown sind ein Gewirr aus Vintage-Läden, Gewürzhändlern und Imbissen, in der Annex rund um die University of Toronto stehen viktorianische Häuser. Der Distillery District ist eine ehemalige Whiskybrennerei aus viktorianischen Backsteinbauten, heute eine Fußgängerzone mit Cafés. Die meisten Orte verzeichnet travelguide195 in Wellington Place (rund 543), gefolgt von Downtown Yonge East (rund 311) und der Annex (rund 303).

Kann man die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Toronto an einem Tag sehen?

Ja, die Klassiker von Toronto lassen sich an einem vollen Tag zu Fuß erkunden. Die fertige Tagestour „Toronto zum ersten Mal: Von Casa Loma bis zum CN Tower“ umfasst 12 Stopps von 09:30 bis 21:00 Uhr mit rund 6 km Fußweg. Wer einen zweiten Tag hat, kann den Spaziergang „Türme, Galerien und Gründerzeit“ durch Torontos Downtown mit 10 Stopps und rund 5,3 km zwischen 10:00 und 19:00 Uhr anschließen.

Welche Küchen findet man in Toronto?

Toronto bietet eine sehr breite Auswahl an Küchen, die die Einwanderung aus vielen Ländern widerspiegelt. travelguide195 listet rund 6.534 Restaurants, darunter etwa 333 italienische, 332 Sushi-, 279 indische, 252 mexikanische und 249 chinesische Lokale. Die Tagestour „Toronto zwischen Nudeln, Mezze und Cocktails“ führt dich mit 9 Stopps von 11:00 bis 23:30 Uhr auf rund 5,3 km durch die kulinarische Vielfalt der Stadt.

Was kann man abends in Toronto unternehmen?

Abends kannst du in Toronto Cocktailbars besuchen oder auf ein Konzert gehen. travelguide195 listet rund 191 Cocktailbars in Toronto, darunter auch 4 Speakeasys. Zudem sind in Toronto derzeit 592 Konzerte angekündigt.