Stadt · Ebene 3

New York

41.101 Orte in New York – von Wahrzeichen bis zur Cocktailbar. Wähle eine Kategorie, einen Stadtteil oder stöbere auf der Karte.Eigene Tour planen8 fertige Touren

Region
USA
Einwohner
8.804.190
Zentrum
40.7127° N · -74.0060° E
Stadtteile
5
New York – Stadtansicht
New York · © Diliff · CC BY-SA 3.0
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Karte von New York

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New York entdecken: Skyline, Bagels und Broadway

Reiseführer · redaktionell

Wer zum ersten Mal aus dem Fenster eines gelben Taxis auf die Brücken über den East River blickt, versteht sofort, warum eine Reise nach New York für viele ein Lebenstraum ist. Ein Urlaub in New York verbindet Weltklasse-Museen, Broadway-Abende und Nachbarschaften, die sich anfühlen wie eigene Kleinstädte. Fünf Boroughs, unzählige Küchen der Welt und eine Subway, die nie schläft, machen die Stadt zum Inbegriff der Städtereise.

Von Nieuw Amsterdam zur Weltmetropole

Die Geschichte beginnt bescheiden: 1624 gründeten niederländische Kaufleute an der Südspitze Manhattans die Handelssiedlung Nieuw Amsterdam, 1664 übernahmen die Engländer und benannten sie nach dem Herzog von York. Die Wall Street erinnert noch an den Holzwall, der die Siedlung schützte. Im 19. Jahrhundert kamen Millionen Einwanderer über Ellis Island ins Land, viele blieben gleich hier – Iren, Italiener, Deutsche, osteuropäische Juden, später Puerto Ricaner, Chinesen, Dominikaner. Diese Schichten prägen New York bis heute. 1898 wurden Manhattan, Brooklyn, Queens, die Bronx und Staten Island zu einer Stadt vereint, im 20. Jahrhundert wuchs die Skyline mit Chrysler Building und Empire State Building in den Himmel. Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 entstand am Ground Zero das One World Trade Center, heute das höchste Gebäude der westlichen Hemisphäre, daneben die stille Gedenkstätte mit ihren zwei Wasserbecken.

Manhattan, Brooklyn, Queens: die Boroughs im Überblick

Manhattan ist das, was die meisten vor Augen haben: Midtown mit Times Square und Rockefeller Center, die Upper East Side mit ihren Stadtpalais, Greenwich Village mit Jazzkellern und Backsteinhäusern, SoHo mit gusseisernen Fassaden und Boutiquen, die Lower East Side mit Bars in ehemaligen Mietskasernen. Harlem im Norden lockt mit Gospelgottesdiensten, Soul Food und dem legendären Apollo Theater. Brooklyn hat sich längst vom kleinen Bruder zum Trendsetter gemausert: Williamsburg mit Rooftop-Bars und Flohmärkten, DUMBO mit dem berühmten Blick auf die Manhattan Bridge, Park Slope mit seinen Brownstones und dem Prospect Park. Queens gilt als einer der vielfältigsten Orte der Welt – in Flushing isst man chinesisch wie in Chengdu, in Jackson Heights indisch, nepalesisch und kolumbianisch, in Astoria griechisch. Die Bronx ist Heimat des Yankee Stadium, des Botanischen Gartens und der Arthur Avenue, der wohl authentischsten Little Italy der Stadt. Und Staten Island erreicht man mit der kostenlosen Fähre, die unterwegs dicht an der Freiheitsstatue vorbeizieht.

Sehenswürdigkeiten in New York

Die Klassiker lohnen sich, wenn man sie klug plant. Die Freiheitsstatue und Ellis Island mit dem Einwanderungsmuseum besucht man am besten früh am Morgen. Für den Blick von oben stehen das Empire State Building, Top of the Rock am Rockefeller Center, das One World Observatory und das gläserne Edge an den Hudson Yards zur Wahl. Der Central Park ist mit gut 340 Hektar größer als manches Stadtviertel – Bethesda Terrace, Strawberry Fields und das Reservoir sind schöne Ziele für einen langen Spaziergang. Ein Muss ist der Fußweg über die Brooklyn Bridge, idealerweise in Richtung Manhattan, wenn die Skyline vor einem wächst. Die High Line, eine zum Park umgebaute Hochbahntrasse, führt durch den Meatpacking District bis zu den Hudson Yards. Grand Central Terminal mit seinem Sternenhimmel an der Decke, die St. Patrick's Cathedral und die Flatiron-Spitze runden den Rundgang ab.

Museen und Broadway

Kaum eine Stadt bietet eine solche Museumsdichte. Das Metropolitan Museum of Art an der Museum Mile umfasst fünf Jahrtausende Kunstgeschichte, vom ägyptischen Tempel von Dendur bis zu Vermeer. Das MoMA zeigt van Goghs „Sternennacht“ und Warhols Suppendosen, das Guggenheim begeistert schon durch Frank Lloyd Wrights spiralförmigen Bau. Das American Museum of Natural History mit seinen Dinosaurierskeletten ist ideal mit Kindern, das Whitney widmet sich amerikanischer Kunst, das Tenement Museum erzählt vom Alltag der Einwanderer. Abends lockt der Theater District: Rund 40 Broadway-Bühnen spielen Musicals und Dramen, günstigere Tickets gibt es am TKTS-Schalter am Times Square oder per Lotterie. Wer es experimenteller mag, sucht Off-Broadway-Bühnen im Village oder Jazzclubs wie das Village Vanguard.

Essen in New York: von Pizza bis Pastrami

Die Restaurants in New York decken buchstäblich die ganze Welt ab. Typisch sind der dünne, gefaltete Pizza-Slice, der Bagel mit Cream Cheese und Lachs, das Pastrami-Sandwich im jüdischen Deli, der Cheesecake und der Hotdog vom Straßenwagen. In Chinatown gibt es Dumplings und Dim Sum, in Koreatown an der 32nd Street Barbecue bis spät in die Nacht. Food Halls wie der Chelsea Market oder Essex Market an der Lower East Side sind gute Anlaufstellen für einen Querschnitt, am Wochenende lockt Smorgasburg in Brooklyn mit Dutzenden Ständen. Ausgehen ist in New York eine Disziplin für sich: Speakeasy-Bars im East Village, Dachterrassen in Midtown, Craft-Beer in Brooklyn, Clubs in Bushwick.

Unterwegs in New York

Internationale Flüge landen meist am JFK in Queens oder in Newark in New Jersey; vom JFK fährt der AirTrain zur Subway und zur Long Island Rail Road, von Newark der AirTrain zu den Zügen nach Penn Station. Die Subway fährt rund um die Uhr, bezahlt wird kontaktlos per Karte oder Smartphone mit dem OMNY-System, nach einigen Fahrten pro Woche wird das Fahren automatisch kostenlos. Manhattan ist im Raster gut zu Fuß zu erkunden: Avenues verlaufen von Nord nach Süd, nummerierte Streets von Ost nach West. Für den Süden Manhattans gilt seit 2025 eine Staugebühr für Autos – ein weiterer Grund, auf Mietwagen zu verzichten. Fähren wie die NYC Ferry verbinden Manhattan mit Brooklyn und Queens und sind zugleich günstige Hafenrundfahrten.

Beste Reisezeit und Ausflüge

Die beste Reisezeit für New York sind Frühling und Herbst: Im Mai blühen die Parks, im Oktober färbt sich das Laub, die Temperaturen sind angenehm. Der Sommer ist heiß und schwül, dafür gibt es kostenlose Konzerte und Shakespeare im Central Park. Der Dezember ist teuer, aber stimmungsvoll mit dem Weihnachtsbaum am Rockefeller Center und geschmückten Schaufenstern an der Fifth Avenue; Januar und Februar sind kalt, aber die günstigste Zeit für Hotels. Für Ausflüge bieten sich das Hudson Valley mit Kunstzentrum Dia:Beacon, die Strände von Coney Island und Rockaway oder ein Tag in den Hamptons auf Long Island an. Mit dem Zug sind auch Philadelphia und Washington in wenigen Stunden erreichbar.

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Häufige Fragen zu New York

kurz beantwortet

Was kann man in New York an einem Tag sehen?

An einem Tag in New York kannst du die Klassiker in Midtown und Lower Manhattan zu Fuß verbinden. travelguide195 bietet dafür die Tagestour „New York an einem Tag: Midtown und Lower Manhattan“ mit 12 Stopps von 09:30 bis 21:00 Uhr und rund 6,1 km Fußweg an. Wenn du dich mehr für Geschichte interessierst, führt dich die Tour „Vom Federal Hall bis zum Empire State“ mit 7 Stopps und rund 1,4 km Fußweg durch New Yorks Vergangenheit.

Welche Sehenswürdigkeiten sollte man in New York gesehen haben?

Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in New York gehören das Empire State Building, das Chrysler Building, das Flatiron Building und das Woolworth Building. Dazu kommen das Rockefeller Center, die Fifth Avenue, die New York Stock Exchange und das 9/11 World Trade Center Memorial mit seinen zwei Wasserbecken. Insgesamt listet travelguide195 rund 4.021 Sehenswürdigkeiten in New York.

Welche Museen lohnen sich in New York?

In New York lohnen sich vor allem The Metropolitan Museum of Art, das Museum of Modern Art und das American Museum of Natural History. Für moderne und amerikanische Kunst kommen das Solomon R. Guggenheim Museum und das Whitney Museum of American Art hinzu, in Brooklyn das Brooklyn Museum. travelguide195 listet rund 683 Museen in New York und bietet mit „Kunst-Tag in Manhattan“ eine Tour mit 4 Stopps und nur rund 0,3 km Fußweg an.

Was kann man in New York bei Regen machen?

Bei Regen in New York kannst du den Tag mit moderner Kunst, einem Besuch in Tribeca und einem Abend im Trockenen verbringen. travelguide195 hat dafür die Tour „Regentag in New York“ mit 5 Stopps zusammengestellt, die von 10:00 bis 21:00 Uhr dauert. Dabei gehst du insgesamt nur rund 0,7 km zu Fuß.

Welcher Stadtteil von New York ist für Besucher am interessantesten?

Für die meisten Besucher ist Manhattan der zentrale Stadtteil von New York, travelguide195 listet dort rund 19.186 Orte. Danach folgen Brooklyn mit rund 9.309, Queens mit rund 7.974, die Bronx mit rund 3.202 und Staten Island mit rund 1.430 Orten. Brooklyn lockt mit Williamsburg, DUMBO und Park Slope, die Bronx mit Yankee Stadium, Botanischem Garten und Arthur Avenue, und Staten Island erreichst du mit der kostenlosen Fähre.

Wo kann man in New York gut essen und abends ausgehen?

In New York findest du Restaurants und Bars in großer Zahl: travelguide195 listet rund 33.386 Restaurants und über 1.000 Cocktailbars. Am häufigsten vertreten sind Pizzerien (rund 2.985), chinesische (rund 2.130), mexikanische (rund 1.896) und italienische Küche (rund 1.727), für internationale Küche bietet sich Queens an, etwa Flushing, Jackson Heights oder Astoria. Für den Abend gibt es außerdem rund 39 Speakeasys und die Tour „Lichter über Manhattan“ mit 7 Stopps von 17:00 bis 23:59 Uhr.