Stadt · Ebene 3

Columbus

4.086 Orte in Columbus – von Wahrzeichen bis zur Cocktailbar. Wähle eine Kategorie, einen Stadtteil oder stöbere auf der Karte.Eigene Tour planen2 fertige Touren

Region
Ohio, USA
Einwohner
905.748
Zentrum
39.9623° N · -83.0007° E
Stadtteile
7
§ 3

Karte von Columbus

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Columbus entdecken: Short North, Märkte und Buckeyes

Reiseführer · redaktionell

Columbus in Ohio wird oft unterschätzt – dabei ist die Hauptstadt des Bundesstaats eine der jüngsten, lebendigsten Großstädte des Mittleren Westens. Eine Reise nach Columbus führt in ein deutsches Backsteinviertel, über eine Galerienmeile mit leuchtenden Torbögen und in eine riesige Universitätsstadt, die am Footballwochenende rot-grau leuchtet. Für eine Städtereise mit gutem Essen und entspannter Atmosphäre ist die Stadt eine angenehme Überraschung.

Eine Hauptstadt aus dem Nichts

1812 legte das Parlament von Ohio fest, die neue Hauptstadt an den Ufern des Scioto River zu bauen, gegenüber der Siedlung Franklinton, und benannte sie nach Christoph Kolumbus. Das Ohio Statehouse im griechischen Stil wurde 1861 fertiggestellt. Im 19. Jahrhundert siedelten sich viele deutsche Einwanderer im Süden der Stadt an, was dem German Village bis heute seinen Charakter gibt. 1870 wurde die Ohio State University gegründet, heute eine der größten Universitäten der USA. Columbus wuchs durch Eingemeindungen stetig und ist inzwischen die größte Stadt Ohios, mit Versicherungen, Mode- und Einzelhandelskonzernen und einer wachsenden Technologieszene. Ein großes Chipwerk im nahen New Albany soll die Region weiter verändern.

Sehenswürdigkeiten in Columbus

Das German Village südlich von Downtown begeistert mit Kopfsteinpflaster, Backsteinhäusern und Gärten; im Labyrinth der Book Loft, einer Buchhandlung mit über 30 Räumen, kann man Stunden verbringen. Am Flussufer verläuft die Scioto Mile, ein Park mit Springbrunnen und Radwegen, ergänzt durch den Bicentennial Park. Das Franklin Park Conservatory zeigt Pflanzen aus aller Welt und Glaskunst von Dale Chihuly. Der Columbus Zoo im Norden gilt als einer der besten der USA, geprägt vom langjährigen Direktor Jack Hanna. Am Statehouse kann man an kostenlosen Führungen teilnehmen, und im Herbst ist ein Footballspiel der Ohio State Buckeyes im riesigen Ohio Stadium ein Erlebnis mit über 100.000 Fans.

Viertel und Kultur

Der Short North Arts District nördlich von Downtown ist die Galerien- und Restaurantmeile der Stadt; beleuchtete Torbögen überspannen die High Street, am ersten Samstag im Monat findet der Gallery Hop statt. Im Universitätsviertel rund um Weinland Park, Indianola Terrace und Tuttle Park wohnen Studierende und Familien in alten Holzhäusern, mit Cafés und Kneipen in Gehweite. Der Park Street District am Rand der Short North ist ein Ausgehviertel mit Bars und Clubs. Im Norden und Osten, etwa in Forest Park, Eastland und Crosswoods, liegen Wohngebiete mit Einkaufszentren und internationalen Restaurants. Kulturell bieten das Columbus Museum of Art, das Wexner Center for the Arts auf dem Campus mit avantgardistischer Architektur von Peter Eisenman und das COSI, ein großes Wissenschaftsmuseum, viel Abwechslung.

Essen in Columbus

Columbus gilt als Testmarkt für neue Restaurantketten, weil die Bevölkerung als besonders repräsentativ für die USA gilt – doch die eigentlichen Stärken liegen woanders. Der North Market, eine Markthalle seit 1876, ist ideal zum Probieren lokaler Spezialitäten. Im German Village gibt es Bratwurst, Schnitzel und riesige Windbeutel, in den Lokalen der Stadt die süßen Buckeyes, Erdnussbutterkugeln mit Schokolade. Ohio-typische Pizza im „Columbus-Stil“ mit dünnem Boden und quadratischem Schnitt ist allgegenwärtig. Die große somalische Gemeinde, eine der größten der USA, bereichert die Restaurants in Columbus ebenso wie Lokale aus Nepal, Bhutan und Mexiko. Eiscreme der örtlichen Manufaktur Jeni's ist ein Muss.

Grünes Columbus

Die Metro Parks rund um Columbus umfassen weite Wälder, Prärien und Flusstäler, etwa den Highbanks Metro Park mit Erdwerken der Ureinwohner. Entlang des Olentangy River und des Scioto River führen lange Radwege durch die Stadt. Im Sommer sind die Bootsfahrten auf dem Hoover Reservoir beliebt, und der Schiller Park im German Village bietet Freilichttheater mit Shakespeare-Stücken.

Unterwegs, Reisezeit und Ausflüge

Der John Glenn Columbus International Airport, benannt nach dem Astronauten aus Ohio, liegt rund 15 Minuten östlich der Innenstadt. Innerhalb der Stadt fahren COTA-Busse, die Innenstadt, die Short North und das German Village erkundet man gut zu Fuß, mit dem Rad oder E-Scooter. Die beste Reisezeit liegt zwischen Mai und Oktober; im Sommer finden zahlreiche Festivals statt, darunter das Columbus Arts Festival am Flussufer und das Comfest. Ausflüge führen in die Hocking Hills mit Schluchten, Wasserfällen und Höhlen, etwa eine Stunde südöstlich, und ins Amish Country im Holmes County.

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Häufige Fragen zu Columbus

kurz beantwortet

Wie viele Tage sollte man für Columbus einplanen?

Für die wichtigsten Stationen in Columbus reicht ein voller Tag, mit zwei Tagen kannst du beide fertigen Tagestouren von travelguide195 machen. Die Tour „Columbus kompakt: Statehouse, Scioto und Gay Street“ hat 11 Stopps, dauert von 09:30 bis 21:00 Uhr und umfasst rund 4,5 km zu Fuß. Die Tour „Downtown Columbus zu Fuß: Hochhäuser, Denkmäler und Columbus Commons“ hat 14 Stopps, läuft von 10:00 bis 19:00 Uhr und führt über rund 4,6 km.

Welche Sehenswürdigkeiten sollte man in Columbus gesehen haben?

Zu den Klassikern in Columbus gehören das Ohio Statehouse, das German Village, die Scioto Mile am Flussufer, das Franklin Park Conservatory und der Columbus Zoo. Das 1861 fertiggestellte Statehouse im griechischen Stil kannst du bei kostenlosen Führungen besichtigen, im German Village lohnt die Buchhandlung Book Loft mit über 30 Räumen. Das Conservatory zeigt Pflanzen aus aller Welt und Glaskunst von Dale Chihuly. travelguide195 listet insgesamt rund 754 Sehenswürdigkeiten, darunter historische Stätten wie den Leveque Tower, den Columbus Union Station Arch, die Old Governor's Mansion und das Schwartz Castle.

Welche Museen gibt es in Columbus?

travelguide195 listet in Columbus rund 50 Museen, von Kunst bis Geschichte. Für Kunst bieten sich das Columbus Museum of Art und das Wexner Center for the Arts mit zeitgenössischer Kunst an. Spezieller ist das Billy Ireland Cartoon Library and Museum zu Comic und Karikatur. Geschichtsinteressierte finden die Ohio History Connection, das National Veterans Memorial and Museum und das Central Ohio Fire Museum.

Welche Stadtviertel sind in Columbus für Besucher interessant?

In Columbus sind vor allem das German Village, der Short North Arts District, das Universitätsviertel und der Park Street District interessant. Das German Village südlich von Downtown prägen Kopfsteinpflaster und Backsteinhäuser deutscher Einwanderer aus dem 19. Jahrhundert. Im Short North überspannen beleuchtete Torbögen die High Street, und am ersten Samstag im Monat findet der Gallery Hop statt. Rund um Weinland Park, Indianola Terrace und Tuttle Park liegt das Universitätsviertel mit alten Holzhäusern, Cafés und Kneipen, der Park Street District ist ein Ausgehviertel mit Bars und Clubs.

Wo kann man in Columbus gut essen und ausgehen?

Columbus hat eine große Auswahl: travelguide195 listet rund 2.965 Restaurants und 52 Cocktailbars. Am häufigsten sind Pizzerien (396), Fast Food (358) und mexikanische Küche (217), dazu kommen amerikanische, chinesische und Burger-Lokale. Unter den Bars finden sich 47 Cocktailbars und 5 Speakeasys. Außerdem sind derzeit 221 Konzerte in Columbus angekündigt.

Lohnt sich ein Footballspiel der Ohio State Buckeyes in Columbus?

Ja, ein Footballspiel der Ohio State Buckeyes im Herbst ist in Columbus ein besonderes Erlebnis. Gespielt wird im Ohio Stadium vor über 100.000 Fans, und am Footballwochenende leuchtet die Universitätsstadt rot-grau. Die Ohio State University wurde 1870 gegründet und gehört heute zu den größten Universitäten der USA.