Stadt · Ebene 3

Charlotte

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Region
North Carolina, USA
Einwohner
964.784
Zentrum
35.2272° N · -80.8431° E
Stadtteile
10
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Karte von Charlotte

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§ 3

Charlotte entdecken: NASCAR, Uptown und Südstaatenküche

Reiseführer · redaktionell

Glänzende Banktürme in Uptown, Rennwagen mit über 300 km/h auf dem Speedway und schattige Straßen mit alten Eichen: Charlotte verbindet das neue mit dem alten Süden. Eine Reise nach Charlotte lohnt sich für Motorsportfans, Wildwasser-Abenteurer und alle, die Südstaatenküche abseits der Klischees probieren wollen. Für eine Städtereise mit Ausflug in die Blue Ridge Mountains ist die größte Stadt North Carolinas ein guter Ausgangspunkt.

Von der Goldgräberstadt zum Finanzzentrum

Benannt wurde die Stadt 1768 nach Charlotte von Mecklenburg-Strelitz, der deutschstämmigen Ehefrau des britischen Königs Georg III. – daher der Spitzname „Queen City“ und die Krone im Stadtlogo. Ironischerweise galt die Region im Unabhängigkeitskrieg als besonders rebellisch, und der britische General Cornwallis soll sie ein „Hornissennest“ genannt haben, woraus sich der Name des Basketballteams Hornets ableitet. 1799 fand ein Junge in der Nähe einen Goldklumpen und löste den ersten Goldrausch der USA aus, sogar eine Münzprägeanstalt wurde eröffnet. Im 20. Jahrhundert wuchs Charlotte mit Textilindustrie und Banken; heute ist die Stadt nach New York das zweitgrößte Bankenzentrum der USA, Sitz der Bank of America.

Sehenswürdigkeiten in Charlotte

Das NASCAR Hall of Fame Museum in Uptown lässt Besucher in Rennsimulatoren Platz nehmen und erzählt von den Anfängen des Motorsports, der in den Bergen der Region mit schnellen Autos von Whiskeyschmugglern begann. Rennatmosphäre live gibt es am Charlotte Motor Speedway in Concord, wo im Mai das Coca-Cola 600 stattfindet. Das U.S. National Whitewater Center im Westen der Stadt ist eine künstliche Wildwasseranlage, auf der auch Olympiamannschaften trainieren; dazu gibt es Kletterwände, Ziplines und Mountainbike-Trails. Romare Bearden Park mit Blick auf die Skyline und der Freedom Park im Viertel Myers Park laden zum Spazieren ein. Für Geschichte empfiehlt sich das Levine Museum of the New South.

Viertel zwischen Uptown und South End

Uptown ist das kompakte Zentrum mit Hochhäusern, Museen und dem Football-Stadion der Carolina Panthers. Direkt südlich schließt South End an, ein ehemaliges Fabrikviertel, das sich entlang eines Bahnpfads, des Rail Trail, zu einem lebendigen Quartier mit Brauereien, Cafés und Restaurants entwickelt hat. Wesley Heights westlich von Uptown ist ein ruhiges, historisches Viertel mit Bungalows aus den 1920er-Jahren. NoDa, das North Davidson Arts District, lockt mit Wandbildern, Galerien und kleinen Musikclubs. Im Nordosten rund um University City und Mallard prägen der Campus der UNC Charlotte und Einkaufszentren das Bild, Northlake im Norden und Starmount sowie Mineral Springs sind typische Wohnviertel mit vielen internationalen Lokalen.

Museen und Kultur

Das Mint Museum, das älteste Kunstmuseum North Carolinas, wurde ursprünglich in der Münzprägeanstalt aus der Goldrauschzeit gegründet und hat heute einen modernen Standort in Uptown mit Schwerpunkt auf Kunsthandwerk und Design. Das Bechtler Museum of Modern Art zeigt Werke von Giacometti, Miró und Warhol, vor dem Haus steht Niki de Saint Phalles mosaikbesetzter Feuervogel. Das Harvey B. Gantt Center widmet sich afroamerikanischer Kunst und Kultur. Die Billy Graham Library erinnert an den berühmten Prediger, der aus Charlotte stammte.

Essen in Charlotte

North Carolina ist stolz auf sein Barbecue: Gezupftes Schweinefleisch mit Essig-Pfeffer-Sauce im Osten des Bundesstaates oder mit tomatiger Note im Westen, dazu Hushpuppies, frittierte Maisbällchen, und Krautsalat. Die Restaurants in Charlotte bieten außerdem Fried Chicken, Biscuits mit Sauce zum Frühstück und Shrimp and Grits. Cheerwine, eine kirschrote Limonade aus North Carolina, gehört dazu. South End und NoDa sind die Viertel für Craft-Beer, entlang der Central Avenue finden sich vietnamesische, äthiopische und lateinamerikanische Lokale.

Unterwegs, Reisezeit und Ausflüge

Charlotte Douglas ist ein großes Drehkreuz von American Airlines und bietet auch Direktflüge aus Europa. Die LYNX Blue Line verbindet University City über Uptown mit South End und dem Süden, die Straßenbahn Gold Line fährt durch Uptown. Für Ausflüge ist ein Auto sinnvoll. Die beste Reisezeit sind Frühling und Herbst mit milden Temperaturen und blühenden Azaleen bzw. buntem Laub; die Sommer sind heiß und feucht. Ausflüge führen an den Lake Norman, nach Asheville in den Blue Ridge Mountains mit dem Biltmore Estate, gut zwei Stunden westlich, und nach Charleston an der Küste.

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Häufige Fragen zu Charlotte

kurz beantwortet

Was sind die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Charlotte?

Zu den bekanntesten Zielen in Charlotte zählen das U.S. National Whitewater Center, der Charlotte Motor Speedway im benachbarten Concord sowie die Parks Romare Bearden Park und Freedom Park. Das Whitewater Center im Westen der Stadt ist eine künstliche Wildwasseranlage mit Kletterwänden, Ziplines und Mountainbike-Trails, auf der auch Olympiamannschaften trainieren. Am Speedway findet im Mai das Rennen Coca-Cola 600 statt. Historisch Interessierte finden Bauten wie die Savona Mill, das Mecklenburg Investment Company Building oder das Edward M. Rozzell House; travelguide195 listet insgesamt rund 837 Sehenswürdigkeiten in Charlotte.

Welche Museen lohnen sich in Charlotte?

In Charlotte lohnen sich vor allem die NASCAR Hall of Fame, das Bechtler Museum of Modern Art und das Levine Museum of the New South. In der NASCAR Hall of Fame in Uptown kannst du in Rennsimulatoren Platz nehmen und erfährst, wie der Motorsport mit den schnellen Autos von Whiskeyschmugglern begann. Das Levine Museum of the New South widmet sich der Geschichte, außerdem gibt es die Billy Graham Library und für Familien ImaginOn: The Joe & Joan Martin Center. travelguide195 listet rund 43 Museen in Charlotte.

Welche Stadtviertel sollte man in Charlotte kennen?

Für einen ersten Besuch in Charlotte sind Uptown, South End, NoDa und Wesley Heights die wichtigsten Viertel. Uptown ist das kompakte Zentrum mit Hochhäusern, Museen und dem Football-Stadion der Carolina Panthers; travelguide195 listet dort rund 391 Orte, mehr als in jedem anderen Viertel. South End schließt südlich an und hat sich entlang des Rail Trail zu einem Quartier mit Brauereien, Cafés und Restaurants entwickelt. NoDa ist ein Kunstviertel mit Wandbildern und Galerien, Wesley Heights ein ruhiges historisches Viertel mit Bungalows aus den 1920er-Jahren.

Was für Restaurants gibt es in Charlotte?

Charlotte hat ein breites Restaurantangebot, travelguide195 listet rund 3.276 Restaurants in der Stadt. Neben allgemeinen Restaurants (648) sind Fast Food (379), Pizzerien (293) und mexikanische Küche (236) am häufigsten vertreten. Danach folgen amerikanische Küche (180), Burger-Lokale (111), chinesische (103) und italienische Restaurants (80). Wer Südstaatenküche abseits der Klischees probieren möchte, ist in Charlotte ebenfalls richtig.

Wo kann man in Charlotte abends ausgehen?

Zum Ausgehen in Charlotte eignen sich vor allem Cocktailbars, die Brauereien in South End und die kleinen Musikclubs im Kunstviertel NoDa. travelguide195 listet rund 67 Bars, darunter 65 Cocktailbars und 2 Speakeasys. Für Charlotte sind auf travelguide195 außerdem 205 Konzerte angekündigt.

Warum heißt Charlotte „Queen City“?

Charlotte trägt den Spitznamen „Queen City“, weil die Stadt 1768 nach Charlotte von Mecklenburg-Strelitz benannt wurde, der deutschstämmigen Ehefrau des britischen Königs Georg III. Daher stammt auch die Krone im Stadtlogo. Der britische General Cornwallis soll die rebellische Region im Unabhängigkeitskrieg ein „Hornissennest“ genannt haben, worauf der Name des Basketballteams Hornets zurückgeht. Heute ist Charlotte nach New York das zweitgrößte Bankenzentrum der USA und Sitz der Bank of America.