Stadt · Ebene 3

Atlanta

4.648 Orte in Atlanta – von Wahrzeichen bis zur Cocktailbar. Wähle eine Kategorie, einen Stadtteil oder stöbere auf der Karte.Eigene Tour planen

Region
Georgia, USA
Einwohner
498.715
Zentrum
33.7545° N · -84.3898° E
Stadtteile
4
Atlanta – Stadtansicht
Atlanta · © AtlChampion · CC BY-SA 4.0
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Karte von Atlanta

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Atlanta entdecken: Bürgerrechte, BeltLine und Soul Food

Reiseführer · redaktionell

An der Auburn Avenue steht das bescheidene Geburtshaus von Martin Luther King Jr., wenige Schritte weiter die Kirche, in der er predigte – Atlanta ist die Wiege der Bürgerrechtsbewegung. Eine Reise nach Atlanta führt zugleich in eine moderne Südstaatenmetropole mit grünem Baumdach, einem Rundweg auf alter Bahntrasse und einer der einflussreichsten Musikszenen der USA. Für eine Städtereise in den amerikanischen Süden ist Atlanta ein spannender Auftakt.

Eisenbahn, Feuer und Wiedergeburt

Atlanta begann 1837 als Endpunkt einer Eisenbahnlinie und hieß zunächst schlicht „Terminus“. Als Knotenpunkt für die Konföderierten wurde die Stadt 1864 von General Sherman eingenommen und weitgehend niedergebrannt – eine Szene, die durch „Vom Winde verweht“ weltberühmt wurde. Danach erhob sich Atlanta als Symbol des „New South“, was der Phönix im Stadtwappen symbolisiert. 1886 erfand ein Apotheker hier Coca-Cola. Im 20. Jahrhundert wurde die Stadt Zentrum der Bürgerrechtsbewegung um King, später Gastgeber der Olympischen Spiele von 1996 und Heimat von CNN. 2026 war Atlanta zudem einer der Spielorte der Fußball-Weltmeisterschaft.

Sehenswürdigkeiten in Atlanta

Der Martin Luther King Jr. National Historical Park umfasst das Geburtshaus, die Ebenezer Baptist Church und das King Center mit dem Grab von King und seiner Frau Coretta. Das National Center for Civil and Human Rights erzählt die Geschichte des Kampfes für Gleichberechtigung eindrücklich, unter anderem mit einer Simulation eines Sitzstreiks an einer Imbisstheke. Rund um den Centennial Olympic Park liegen das Georgia Aquarium, eines der größten der Welt mit Walhaien, und World of Coca-Cola mit Verkostungsraum für Getränke aus aller Welt. Die BeltLine, ein Rad- und Fußweg auf einem alten Eisenbahnring, verbindet Viertel wie Old Fourth Ward, Inman Park und den Ponce City Market, eine umgebaute Sears-Lagerhalle mit Food Hall und Dachterrasse.

Viertel zwischen Midtown und Reynoldstown

Midtown ist das kulturelle Zentrum mit dem High Museum of Art, dem Fox Theatre im maurischen Stil und dem Piedmont Park, Atlantas grüner Lunge. Atlantic Station wurde auf dem Gelände eines alten Stahlwerks als neues Quartier mit Geschäften, Kino und Wohntürmen errichtet. Am östlichen Abschnitt der BeltLine hat sich Reynoldstown von einem ehemaligen Arbeiterviertel zu einem gefragten Wohnort mit Cafés, Kunst und dem Krog Street Tunnel voller Graffiti in der Nähe gewandelt. Little Five Points ist das alternative Viertel mit Vintage-Läden und Plattengeschäften, Virginia-Highland mit Bungalows und Bistros, Buckhead mit Luxushotels und Einkaufszentren.

Museen, Musik und Essen in Atlanta

Das High Museum of Art in einem weißen Bau von Richard Meier zeigt amerikanische Kunst, Folk Art aus dem Süden und Fotografie. Das Atlanta History Center mit einem restaurierten Rundgemälde der Schlacht um Atlanta, die Präsidentenbibliothek von Jimmy Carter und die College Football Hall of Fame ergänzen das Angebot. Musikalisch ist Atlanta eine Hochburg des Hip-Hop und R&B, von OutKast bis zu den Trap-Stars der Gegenwart. Die Restaurants in Atlanta servieren klassisches Soul Food: Fried Chicken, Mac and Cheese, Collard Greens, Pfirsichkuchen – Georgia ist der „Peach State“. Lemon Pepper Wings sind ein lokales Kultgericht, an der Buford Highway reihen sich Dutzende koreanische, vietnamesische, chinesische und mexikanische Lokale, eine der besten internationalen Food-Meilen des Südens.

Grünes Atlanta

Atlanta wird wegen seines dichten Baumbestands auch „Stadt im Wald“ genannt. Neben dem Piedmont Park lohnen der Atlanta Botanical Garden mit Baumwipfelpfad, die Chattahoochee River National Recreation Area zum Kajakfahren und Wandern und der historische Oakland Cemetery, wo die Autorin von „Vom Winde verweht“, Margaret Mitchell, begraben ist. Die BeltLine soll in den kommenden Jahren zu einem vollständigen Ring um die Innenstadt ausgebaut werden.

Unterwegs, Reisezeit und Ausflüge

Hartsfield-Jackson ist einer der passagierstärksten Flughäfen der Welt und Drehkreuz von Delta. Die MARTA-U-Bahn fährt direkt vom Terminal nach Downtown, Midtown und Buckhead. Für viele Ziele ist Atlanta allerdings auf das Auto ausgelegt, der Verkehr kann zäh sein. Die beste Reisezeit sind Frühling, wenn Hartriegel und Azaleen blühen, und Herbst. Der Sommer ist heiß und schwül. Ausflüge führen zum Stone Mountain mit seinem riesigen Granitrelief, in die Ausläufer der Appalachen in Nord-Georgia mit Wasserfällen und Weingütern oder nach Savannah an der Küste, etwa vier Autostunden entfernt.

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Häufige Fragen zu Atlanta

kurz beantwortet

Welche Orte zur Bürgerrechtsbewegung kann man in Atlanta besuchen?

In Atlanta besuchst du vor allem den Martin Luther King Jr. National Historical Park an der Auburn Avenue. Er umfasst Kings Geburtshaus, die Ebenezer Baptist Church, in der er predigte, und das King Center mit dem Grab von King und seiner Frau Coretta. Das National Center for Civil and Human Rights erzählt die Geschichte des Kampfes für Gleichberechtigung, unter anderem mit der Simulation eines Sitzstreiks an einer Imbisstheke.

Was sollte man in Atlanta gesehen haben?

Neben den Stätten der Bürgerrechtsbewegung gehören in Atlanta der Centennial Olympic Park und die BeltLine zu den bekanntesten Zielen. Am Park liegen das Georgia Aquarium, eines der größten der Welt mit Walhaien, und World of Coca-Cola mit einem Verkostungsraum für Getränke aus aller Welt. Die BeltLine ist ein Rad- und Fußweg auf einem alten Eisenbahnring, der Viertel wie Old Fourth Ward, Inman Park und den Ponce City Market mit Food Hall und Dachterrasse verbindet. Insgesamt listet travelguide195 rund 852 Sehenswürdigkeiten in Atlanta, darunter das Denkmal Atlanta Zero Mile Post.

Welche Museen gibt es in Atlanta?

travelguide195 listet rund 83 Museen in Atlanta, von Kunst über Geschichte bis zu Angeboten für Kinder. Das High Museum of Art in Midtown ist das bekannteste Kunstmuseum der Stadt. Zur Geschichte findest du unter anderem das Apex Museum, das Georgia Capitol Museum und das Madame CJ Walker Boutique Museum. Mit Kindern bietet sich das Children's Museum of Atlanta an.

Welche Stadtviertel in Atlanta lohnen sich für Besucher?

In Atlanta lohnen sich vor allem Midtown, Atlantic Station, Reynoldstown und Little Five Points. Midtown ist das kulturelle Zentrum mit dem High Museum of Art, dem Fox Theatre im maurischen Stil und dem Piedmont Park. Atlantic Station entstand auf dem Gelände eines alten Stahlwerks, Reynoldstown an der BeltLine bietet Cafés, Kunst und den Krog Street Tunnel voller Graffiti in der Nähe, und Little Five Points gilt als alternatives Viertel mit Vintage-Läden. Die meisten Orte verzeichnet travelguide195 in Pleasant Hill mit 92 Einträgen, gefolgt von Pinehurst mit 76.

Wie gut kann man in Atlanta essen und ausgehen?

Atlanta bietet eine große Auswahl zum Essen und Ausgehen: travelguide195 listet rund 3.315 Restaurants und 121 Cocktailbars. Häufig vertreten sind Fast Food (303), amerikanische Küche (246), Pizzerien (233), mexikanische Küche (149) sowie Fisch und Meeresfrüchte (118). Unter den Bars finden sich auch 4 Speakeasys, und für Musikfans sind derzeit 472 Konzerte in Atlanta angekündigt.

Wofür ist Atlanta historisch bekannt?

Atlanta ist als Wiege der Bürgerrechtsbewegung und als Symbol des „New South“ bekannt. Die Stadt begann 1837 als Endpunkt einer Eisenbahnlinie mit dem Namen „Terminus“ und wurde 1864 von General Sherman eingenommen und weitgehend niedergebrannt, worauf der Phönix im Stadtwappen anspielt. 1886 erfand ein Apotheker in Atlanta Coca-Cola, 1996 war die Stadt Gastgeber der Olympischen Spiele, und sie ist Heimat von CNN.