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Montreal · Montréal

6.793 Orte in Montreal – von Wahrzeichen bis zur Cocktailbar. Wähle eine Kategorie, einen Stadtteil oder stöbere auf der Karte.Eigene Tour planen4 fertige Touren

Region
Québec, Kanada
Einwohner
1.895.211
Zentrum
45.5032° N · -73.5698° E
Stadtteile
29
Montreal – Stadtansicht
Montreal · © https://www.pxfuel.com/ · CC0
§ 3

Karte von Montreal

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§ 4

Montreal entdecken: Mont Royal, Bagels und Festivals

Reiseführer · redaktionell

In Montreal sagt man „Bonjour-Hi“, isst Bagels aus dem Holzofen und feiert den Sommer mit einem Festival nach dem anderen. Eine Städtereise nach Montreal verbindet europäisches Flair, nordamerikanische Lässigkeit und eine der lebendigsten Kulturszenen Kanadas.

Eine Insel im Sankt-Lorenz-Strom

Montreal liegt auf einer Insel im Sankt-Lorenz-Strom. Hier stand das Irokesendorf Hochelaga, das Jacques Cartier 1535 besuchte. 1642 gründeten französische Missionare Ville-Marie, das bald zum Zentrum des Pelzhandels wurde. Nach der britischen Eroberung 1760 blieb die Stadt mehrheitlich französischsprachig, während englischsprachige Kaufleute die Wirtschaft dominierten. Bis in die 1970er-Jahre war Montreal die größte Stadt Kanadas; die Weltausstellung 1967 und die Olympischen Spiele 1976 hinterließen markante Bauwerke. Heute ist sie die zweitgrößte frankophone Stadt der Welt nach Paris, wenn man nur Muttersprachler zählt.

Sehenswürdigkeiten in Montreal

Im Vieux-Montréal, der Altstadt im Bezirk Ville-Marie, erhebt sich die neugotische Basilika Notre-Dame mit einem Innenraum in Blau und Gold, in dem Licht- und Klangshows stattfinden. Die Place Jacques-Cartier und die Rue Saint-Paul mit ihren Steinhäusern führen hinunter zum Alten Hafen, wo im Sommer Riesenrad, Zipline und Bootstouren locken. Das Museum Pointe-à-Callière zeigt die Ursprünge der Stadt in archäologischen Ausgrabungen. Über der Stadt liegt der Mont Royal, ein von Frederick Law Olmsted gestalteter Park; vom Kondiaronk-Aussichtspunkt blickt man über die Skyline. An seinem Hang thront das Oratorium Saint-Joseph mit einer der größten Kirchenkuppeln der Welt. Im Osten stehen das Olympiastadion mit seinem schiefen Turm und das Biodôme.

Viertel: Plateau, Mile End und Petite-Italie

Das Plateau-Mont-Royal ist für seine bunten Reihenhäuser mit außenliegenden Wendeltreppen bekannt, die Rue Saint-Denis und der Boulevard Saint-Laurent sind gesäumt von Cafés und Boutiquen. Im angrenzenden Mile End wohnen Künstler und Musiker, in der Petite-Patrie liegt der Marché Jean-Talon, einer der größten Freiluftmärkte Nordamerikas. Le Sud-Ouest mit dem Lachine-Kanal, Verdun mit seinem Stadtstrand am Fluss und das multikulturelle Côte-des-Neiges zeigen weitere Seiten. Unter der Innenstadt verbindet die Ville souterraine Metrostationen, Einkaufszentren und Bürotürme über rund 30 Kilometer – im Winter ein beliebter Weg, um der Kälte zu entgehen. Jenseits des Flusses liegen der Parc Jean-Drapeau auf den Inseln Sainte-Hélène und Notre-Dame mit der Biosphère, der geodätischen Kuppel der Expo 67, und der Formel-1-Rennstrecke Circuit Gilles-Villeneuve. Habitat 67, eine Wohnanlage aus übereinandergestapelten Betonwürfeln von Moshe Safdie, ist am Hafen ein architektonischer Klassiker.

Essen in Montreal

Montreal ist eine Stadt für Feinschmecker. Klassiker sind Poutine, Pommes frites mit Käsebruch und Bratensoße, das geräucherte Rindfleisch-Sandwich, das in Delis wie Schwartz’s seit 1928 serviert wird, und die kleinen, süßlichen Bagels aus dem Holzofen, für die Mile End berühmt ist. Im Frühjahr lädt die Cabane à sucre im Umland zu Ahornsirup-Festessen ein. Die Restaurants in Montreal reichen von Bistros nach französischem Vorbild bis zu libanesischen, portugiesischen und haitianischen Lokalen. Viele kleine Restaurants sind „Apportez votre vin“ – man bringt den Wein selbst mit.

Festivals und Ausgehen

Im Sommer reiht sich ein Festival an das nächste: Das Festival International de Jazz ist eines der größten der Welt, dazu kommen „Juste pour rire“, das Comedy-Festival, die Francofolies und das Feuerwerksfestival La Ronde. Das Quartier des Spectacles im Zentrum bietet kostenlose Konzerte und Lichtinstallationen. Selbst im Winter feiert Montreal: Bei Igloofest wird unter freiem Himmel im Schnee getanzt, Montréal en Lumière bringt Licht und Kulinarik in die kälteste Zeit. Abends füllen sich die Bars am Boulevard Saint-Laurent, im Village und im Plateau.

Unterwegs und beste Reisezeit

Der Flughafen Montréal-Trudeau liegt rund 20 Kilometer westlich; der Bus 747 fährt rund um die Uhr ins Zentrum, eine Anbindung an das automatische Bahnnetz REM ist im Bau. Die Métro mit ihren vier Linien und gummibereiften Zügen ist schnell und zuverlässig, das Leihradsystem BIXI wird im Sommer stark genutzt. Züge fahren nach Québec, Ottawa und Toronto. Die beste Reisezeit ist von Mai bis Oktober; im Herbst leuchten die Wälder der nahen Laurentides. Der Winter ist lang und kalt, aber schneesicher und voller Leben.

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Häufige Fragen zu Montreal

kurz beantwortet

Wie viele Tage sollte man für Montreal einplanen?

Für die wichtigsten Klassiker von Montreal reicht ein voller Tag, für Museen, Kulinarik und Altstadt solltest du mehrere Tage einplanen. travelguide195 bietet vier fertige Tagestouren an, darunter „Montreal kompakt: Olympiaturm, Mont Royal und Altstadt an einem Tag“ mit 9 Stopps von 09:30 bis 20:50 Uhr und 3,9 Kilometern zu Fuß. Die weiteren Touren widmen sich den Museen in Downtown, der Kulinarik vom Mittagstisch bis zur Cocktailbar und einem Spaziergang von der Altstadt nach Downtown mit 4,5 Kilometern zu Fuß.

Welche Sehenswürdigkeiten sollte man in Montreal gesehen haben?

Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Montreal gehören die Basilika Notre-Dame im Vieux-Montréal, der Mont Royal mit dem Kondiaronk-Aussichtspunkt und das Oratorium Saint-Joseph. Im Osten der Stadt stehen das Olympiastadion mit seinem schiefen Turm und das Biodôme. Außerdem lohnen Habitat 67, der Bonsecours Market, der Montreal Clock Tower, das Nelson Monument und das Maisonneuve Monument einen Besuch. Insgesamt listet travelguide195 rund 758 Sehenswürdigkeiten in Montreal.

Welche Museen gibt es in Montreal?

travelguide195 listet rund 122 Museen in Montreal, von Kunst über Naturkunde bis Geschichte. Zu den wichtigsten zählen das Musée des beaux-arts de Montréal, das McCord Stewart Museum, das Musée de l'Holocauste Montréal und das Redpath Museum. Für Naturwissenschaften bieten sich The Biosphere und das Montreal Insectarium an, und das Museum Pointe-à-Callière zeigt die Ursprünge der Stadt in archäologischen Ausgrabungen.

Welche Stadtviertel in Montreal sind für Besucher interessant?

Für Besucher von Montreal sind vor allem Ville-Marie mit der Altstadt und das Plateau-Mont-Royal interessant. travelguide195 listet in Ville-Marie rund 1.859 Orte und im Plateau-Mont-Royal rund 856 Orte; das Plateau ist für bunte Reihenhäuser mit außenliegenden Wendeltreppen bekannt. In La Petite-Patrie liegt der Marché Jean-Talon, Le Sud-Ouest bietet den Lachine-Kanal und Verdun einen Stadtstrand am Fluss.

Wo kann man in Montreal gut essen und ausgehen?

Montreal bietet eine große Auswahl: travelguide195 listet rund 5.382 Restaurants in der Stadt. Häufig vertreten sind Pizzerien (465), Fast Food (401), Sushi (335), italienische (304) und französische Küche (214), dazu Bagels aus dem Holzofen als lokale Spezialität. Zum Ausgehen verzeichnet travelguide195 113 Cocktailbars und 9 Speakeasys, außerdem sind 343 Konzerte angekündigt.

Was kann man in Montreal bei Kälte im Winter machen?

Bei Kälte kannst du in Montreal die Ville souterraine nutzen, die unterirdische Stadt unter der Innenstadt. Sie verbindet Metrostationen, Einkaufszentren und Bürotürme über rund 30 Kilometer. Gut geeignet sind auch Museumsbesuche, etwa im Musée des beaux-arts de Montréal oder im McCord Stewart Museum.