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Athen · Αθήνα

9.667 Orte in Athen – von Wahrzeichen bis zur Cocktailbar. Wähle eine Kategorie, einen Stadtteil oder stöbere auf der Karte.Eigene Tour planen4 fertige Touren

Region
Attika, Griechenland
Einwohner
643.452
Zentrum
37.9756° N · 23.7348° E
Stadtteile
18
Athen – Stadtansicht
Athen · © Thomas Wolf, www.foto-tw.de · CC BY-SA 3.0 de
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Karte von Athen

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§ 4

Athen entdecken: Akropolis, Plaka und Tavernen

Reiseführer · redaktionell

Wo sonst kann man auf einer Dachterrasse sitzen, einen Ouzo trinken und dabei auf einen 2.500 Jahre alten Tempel blicken? Athen ist die Wiege der Demokratie und des Theaters, aber auch eine laute, kreative, unordentliche Großstadt voller Street Art und Tavernen. Eine Städtereise nach Athen lohnt sich längst nicht mehr nur als Zwischenstopp auf dem Weg zu den Inseln.

Die Stadt der Antike

Im 5. Jahrhundert v. Chr., im sogenannten Goldenen Zeitalter unter Perikles, entstanden auf der Akropolis der Parthenon und weitere Tempel, während Philosophen wie Sokrates und Platon auf der Agora diskutierten. Später herrschten Römer, Byzantiner und für fast vier Jahrhunderte die Osmanen. 1834 wurde Athen Hauptstadt des jungen griechischen Staates – damals war es ein kleiner Ort mit wenigen Tausend Einwohnern. Der bayerische Prinz Otto, erster König Griechenlands, ließ klassizistische Bauten errichten. Nach dem Bevölkerungsaustausch mit der Türkei 1923 und erneut nach dem Zweiten Weltkrieg wuchs die Stadt rasant; die Olympischen Spiele 2004 brachten eine moderne Metro und einen neuen Flughafen.

Sehenswürdigkeiten in Athen

Die Akropolis mit dem Parthenon, dem Erechtheion mit seinen Karyatiden und dem Tempel der Athena Nike ist das Ziel fast jedes Besuchers. Man sollte früh morgens kommen, um der Hitze und den Massen zu entgehen; seit einigen Jahren gibt es Zeitfenster-Tickets. Am Fuß des Felsens zeigt das Akropolismuseum die Originalskulpturen, mit einer gläsernen Galerie, von der aus man den Parthenon sieht; durch den Glasboden blickt man auf Ausgrabungen. Die antike Agora mit dem gut erhaltenen Hephaistostempel, das Dionysostheater, der Tempel des Olympischen Zeus und das Panathinaiko-Stadion aus Marmor, in dem 1896 die ersten modernen Olympischen Spiele stattfanden, ergänzen den Rundgang. Das Archäologische Nationalmuseum besitzt die bedeutendste Sammlung antiker griechischer Kunst der Welt, darunter die Goldmaske des Agamemnon. Der Lykabettus-Hügel bietet bei Sonnenuntergang den schönsten Blick über die Stadt bis zum Meer.

Viertel: Plaka, Monastiraki und Psiri

Die Plaka unterhalb der Akropolis ist das älteste Wohnviertel mit neoklassizistischen Häusern, Bougainvillea und Tavernen; das kleine Anafiotika, von Inselbewohnern errichtet, wirkt wie ein Kykladendorf. Monastiraki ist bekannt für seinen Flohmarkt und den Platz mit Blick auf die Akropolis, Psiri für Street Art, Bars und kleine Werkstätten. Kolonaki ist das elegante Viertel mit Boutiquen und Cafés, Exarchia das politische und alternative. Am Meer liegt Piräus, der größte Hafen Griechenlands, von dem die Fähren zu den Inseln ablegen; der Mikrolimano-Hafen mit seinen Fischrestaurants ist abends ein lohnendes Ziel. Weiter südlich erstreckt sich die Athener Riviera mit Stränden bis zum Kap Sounion.

Essen in Athen

Die Restaurants in Athen reichen von einfachen Tavernen bis zur modernen griechischen Küche. Souvlaki und Gyros im Pitabrot, Moussaka, Spanakopita, Tzatziki und frisch gegrillter Fisch gehören zum Pflichtprogramm. Zu Mezedes, kleinen Vorspeisen, trinkt man Ouzo oder Tsipouro. Die Zentralmarkthalle Varvakios an der Athinas-Straße ist ein Erlebnis mit Fleisch-, Fisch- und Gewürzständen. Zum Nachtisch gibt es Loukoumades, frittierte Teigbällchen mit Honig. Das Nachtleben ist lang: In Psiri, Gazi und Koukaki füllen sich die Bars erst nach Mitternacht, im Sommer verlagert sich vieles an die Küste.

Kunst und Kultur der Gegenwart

Athen ist auch eine Stadt der zeitgenössischen Kunst. Das Stavros Niarchos Foundation Cultural Center von Renzo Piano am Meer im Süden beherbergt Nationaloper und Nationalbibliothek in einem großen Park mit Kanal. Das Nationalmuseum für zeitgenössische Kunst EMST residiert in einer ehemaligen Brauerei, und Galerien in Metaxourgeio und Kerameikos zeigen junge Positionen. Im Sommer werden im antiken Odeon des Herodes Atticus beim Athens Epidaurus Festival Konzerte und Theaterstücke unter freiem Himmel aufgeführt.

Unterwegs und beste Reisezeit

Der Flughafen Eleftherios Venizelos (ATH) liegt rund 30 Kilometer östlich, Metro-Linie 3 und Expressbusse fahren ins Zentrum. Die Metro ist modern, sauber und günstig; viele Stationen zeigen bei Bauarbeiten gefundene Altertümer. Beste Reisezeit sind Frühjahr und Herbst, im Juli und August steigen die Temperaturen oft über 35 Grad, und Hitzewellen können zur Schließung der Akropolis am Mittag führen. Ausflüge führen zum Poseidontempel am Kap Sounion, nach Delphi, zu den Inseln des Saronischen Golfs wie Ägina und Hydra oder nach Nafplio.

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Häufige Fragen zu Athen

kurz beantwortet

Wie viele Tage sollte man für Athen einplanen?

Für die wichtigsten Themen in Athen kannst du dich an den vier fertigen Tagestouren von travelguide195 orientieren, also an etwa vier Tagen. Die Tour „Athen kompakt: Akropolis, Agora und Syntagma an einem Tag“ führt in 12 Stopps von 09:30 bis 20:45 Uhr über 4,2 km zu Fuß. Dazu kommen jeweils eine Museumstour, eine kulinarische Tour und der Altstadtrundgang „Von Olympieion bis Areopag: Athens Antike zu Fuß“ mit 12 Stopps und 3,9 km.

Welche Sehenswürdigkeiten sollte man in Athen nicht verpassen?

Fast jeder Besuch in Athen führt zur Akropolis mit dem Parthenon, dem Erechtheion mit seinen Karyatiden, dem Tempel der Athena Nike und den Propyläen. Daneben lohnen sich die antike Agora mit dem gut erhaltenen Hephaistostempel, der Areopag, das Olympieion, der Hadriansbogen, der Turm der Winde und das Panathinaiko-Stadion aus Marmor, in dem 1896 die ersten modernen Olympischen Spiele stattfanden. Insgesamt listet travelguide195 für Athen rund 497 Sehenswürdigkeiten.

Wann ist die beste Tageszeit für den Besuch der Akropolis in Athen?

Komm am besten früh morgens zur Akropolis in Athen, um der Hitze und den Besuchermassen zu entgehen. Seit einigen Jahren gibt es dafür Zeitfenster-Tickets. Am Fuß des Felsens zeigt das Akropolismuseum die Originalskulpturen und bietet von seiner gläsernen Galerie einen Blick auf den Parthenon.

Welche Museen in Athen lohnen sich?

Ein zentraler Anlaufpunkt in Athen ist das Archäologische Nationalmuseum mit seiner Sammlung antiker griechischer Kunst, darunter die Goldmaske des Agamemnon. Weitere Museen sind das Museum of Cycladic Art, das Numismatic Museum of Athens, das Jewish Museum of Greece und das Museum of Greek Folk Art. travelguide195 listet für Athen rund 276 Museen, und die Tour „Athen in drei Sammlungen: Antike, Münzen und Kykladenkunst“ verbindet 5 Stopps von 10:00 bis 18:30 Uhr auf nur 1,2 km Fußweg.

Welche Viertel in Athen sind für Besucher interessant?

In Athen sind vor allem Plaka, Monastiraki, Psiri und Kolonaki für Besucher interessant. Die Plaka unterhalb der Akropolis ist das älteste Wohnviertel mit neoklassizistischen Häusern und Tavernen, und das kleine Anafiotika darin wirkt wie ein Kykladendorf. Monastiraki ist bekannt für seinen Flohmarkt und den Platz mit Akropolis-Blick, Psiri für Street Art, Bars und Werkstätten, Kolonaki für Boutiquen und Cafés.

Wo kann man in Athen gut essen und ausgehen?

Athen hat eine große Gastroszene: travelguide195 listet rund 7.559 Restaurants, davon rund 1.697 mit griechischer Küche und 263 mit Fisch und Meeresfrüchten. Zum Ausgehen findest du rund 233 Cocktailbars, darunter ein Speakeasy. Die Tour „Athen kulinarisch: Von der Taverne bis zur Cocktailbar“ führt in 9 Stopps von 11:00 bis 23:30 Uhr über 5,1 km durch die Stadt.