Stadt · Ebene 3

Peking · 北京市

4.737 Orte in Peking – von Wahrzeichen bis zur Cocktailbar. Wähle eine Kategorie, einen Stadtteil oder stöbere auf der Karte.Eigene Tour planen4 fertige Touren

Region
China
Einwohner
21.893.095
Zentrum
39.9057° N · 116.3913° E
Stadtteile
30
Peking – Stadtansicht
Peking · © N509FZ · CC BY-SA 4.0
§ 3

Karte von Peking

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§ 4

Peking entdecken: Verbotene Stadt, Hutongs und Peking-Ente

Reiseführer · redaktionell

Rote Palastmauern, goldene Dächer und dahinter Gassen, in denen Rentner Vogelkäfige spazieren tragen: Peking ist seit über 700 Jahren Hauptstadt Chinas und Schauplatz seiner Geschichte. Eine Städtereise nach Peking führt zur Verbotenen Stadt, zur Großen Mauer und in die Hutongs.

Hauptstadt der Kaiser

Kublai Khan ließ an dieser Stelle im 13. Jahrhundert die Hauptstadt Dadu errichten. Die Ming-Kaiser bauten die Stadt ab 1420 neu, mit dem Kaiserpalast im Zentrum, einer Nord-Süd-Achse und mächtigen Mauern. Die Qing-Dynastie herrschte hier bis 1911. 1949 rief Mao Zedong auf dem Tor des Himmlischen Friedens die Volksrepublik aus. Die Olympischen Spiele 2008 und die Winterspiele 2022 haben die Stadt stark verändert, mit neuen Stadien, Metro-Linien und Hochhausvierteln wie dem Central Business District.

Sehenswürdigkeiten in Peking

Herz der Stadt ist der riesige Platz des Himmlischen Friedens mit dem Mausoleum Maos und dem Nationalmuseum. Nördlich davon liegt die Verbotene Stadt, der größte erhaltene Palastkomplex der Welt, heute Palastmuseum mit Hallen, Höfen und Schätzen der Kaiser; Tickets sollte man vorab online reservieren. Vom Jingshan-Park dahinter blickt man über die goldenen Dächer. Im Süden liegt der Himmelstempel, wo die Kaiser für gute Ernten beteten; morgens üben hier Hunderte Menschen Tai-Chi, singen und spielen Karten. Der Sommerpalast im Nordwesten mit dem Kunming-See und dem Langen Wandelgang ist ein weitläufiger Landschaftsgarten. Der Lama-Tempel, ein tibetisch-buddhistisches Kloster mit einer 18 Meter hohen Buddha-Statue aus Sandelholz, ist einer der lebendigsten Tempel der Stadt.

Hutongs und Viertel

Die Hutongs, schmale Gassen mit Hofhäusern, sind das alte Peking. Rund um die Seen von Shichahai mit Trommel- und Glockenturm kann man per Fahrrad oder Rikscha durch die Gassen fahren, in der Nanluoguxiang reihen sich Cafés und Läden. Die Gegend um Donghuamen nahe der Verbotenen Stadt verbindet Tradition und Einkaufsstraßen wie Wangfujing. Im Osten liegt Sanlitun, das Viertel der Botschaften, Bars und Designerläden. Jianwai und der Central Business District im Bezirk Chaoyang zeigen das moderne Peking mit Wolkenkratzern wie dem CCTV-Gebäude. Im Kunstviertel 798, ehemaligen Fabrikhallen im Nordosten, haben sich Galerien und Ateliers angesiedelt.

Die Große Mauer

Ein Besuch Pekings ohne die Große Mauer ist kaum vorstellbar. Am bekanntesten ist der restaurierte Abschnitt Badaling, der oft überlaufen ist. Ruhiger und landschaftlich schöner sind Mutianyu mit Seilbahn und Rodelbahn sowie Jinshanling und Simatai, wo die Mauer über steile Grate führt. Die Ming-Gräber auf dem Weg dorthin lassen sich gut kombinieren. Am besten startet man früh am Morgen, um den Reisegruppen zuvorzukommen; an Wochenenden und an den Feiertagswochen im Mai und Oktober ist der Andrang besonders groß. Wer abenteuerlustig ist, wandert auf unrestaurierten Abschnitten wie Jiankou, sollte dafür aber Erfahrung, festes Schuhwerk und einen ortskundigen Führer mitbringen.

Essen in Peking

Das berühmteste Gericht ist die Peking-Ente: Die knusprige Haut wird am Tisch geschnitten und mit Pfannkuchen, Frühlingszwiebeln und süßer Bohnensoße gegessen. Ebenso typisch sind Zhajiangmian, Nudeln mit Sojabohnenpaste, Jiaozi, Teigtaschen, und im Winter der mongolische Feuertopf mit Hammelfleisch. Zum Frühstück gibt es Jianbing, herzhafte Crêpes vom Straßenstand. Abends lohnt ein Bummel durch die Guijie, die „Geisterstraße“ im Bezirk Dongcheng, wo Hunderte Restaurants bis spät in die Nacht Flusskrebse und Feuertöpfe servieren. Die Restaurants in Peking bieten zudem die Küchen aller Provinzen, von scharfem Sichuan bis zum muslimischen Essen der Uiguren.

Unterwegs und beste Reisezeit

Peking hat zwei große Flughäfen: Capital im Nordosten und den neuen Daxing im Süden, beide per Schnellbahn mit dem Zentrum verbunden. Die Metro ist das beste Verkehrsmittel, Fahrräder per App sind praktisch für die Hutongs. Hochgeschwindigkeitszüge fahren in rund viereinhalb Stunden nach Shanghai. Bezahlt wird meist per App; Deutsche können derzeit für Kurzaufenthalte visumfrei einreisen, die aktuellen Regeln sollte man prüfen. Die beste Reisezeit ist im Frühjahr und Herbst, besonders im Oktober mit klarem Himmel. Der Sommer ist heiß, der Winter trocken und eisig.

§ 5

Häufige Fragen zu Peking

kurz beantwortet

Welche Sehenswürdigkeiten sollte man in Peking nicht verpassen?

In Peking gehören die Verbotene Stadt, der Himmelstempel und der Sommerpalast zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Die Verbotene Stadt ist heute das Palastmuseum; Tickets solltest du vorab online reservieren. Am Platz des Himmlischen Friedens liegen außerdem das Mausoleum von Mao Zedong und das Monument to the People's Heroes, weitere Ziele sind das Zhengyangmen-Tor, der Imperial Ancestral Temple und der Temple of Earth. travelguide195 listet für Peking insgesamt rund 438 Sehenswürdigkeiten.

Welche Museen gibt es in Peking?

travelguide195 listet in Peking rund 166 Museen, von Kunst über Naturkunde bis Technik. Für Kunst und Stadtgeschichte bieten sich das Capital Museum und das National Art Museum of China an. Naturkundlich Interessierte finden das Geological Museum of China und das Paleozoological Museum of China, technikbegeistert bist du im China Science and Technology Museum oder im China Railway Museum richtig.

Welche Stadtviertel in Peking lohnen sich für einen Besuch?

In Peking lohnen sich vor allem Donghuamen, Shichahai, Sanlitun und Jianwai, die jeweils einen anderen Teil der Stadt zeigen. Donghuamen nahe der Verbotenen Stadt ist mit rund 306 gelisteten Orten das Viertel mit den meisten Einträgen bei travelguide195 und verbindet Tradition mit Einkaufsstraßen wie Wangfujing. Rund um die Seen von Shichahai mit Trommel- und Glockenturm erkundest du die Hutongs per Fahrrad oder Rikscha, während Sanlitun (rund 189 Orte) für Botschaften, Bars und Designerläden steht. Jianwai (rund 186 Orte) und der Central Business District zeigen das moderne Peking mit Wolkenkratzern wie dem CCTV-Gebäude.

Was und wo kann man in Peking gut essen und ausgehen?

In Peking dominiert die chinesische Küche: travelguide195 listet rund 3.107 Restaurants, davon etwa 1.074 mit chinesischer Küche. Daneben gibt es viel Fast Food (rund 834 Einträge) sowie japanische Restaurants, Pizzerien, Grill- und BBQ-Lokale und italienische Küche. Für den Abend listet travelguide195 rund 19 Cocktailbars und ein Speakeasy, das Viertel Sanlitun ist für seine Bars bekannt.

Gibt es fertige Tagestouren für Peking?

Ja, travelguide195 bietet für Peking vier fertige Tagestouren mit unterschiedlichen Schwerpunkten. „Peking kompakt“ verbindet in 8 Stopps von 09:30 bis 21:00 Uhr Kaiserpalast, Himmelstempel und einen Abend am Qianmen, mit nur 0,5 km zu Fuß. Die Tour „Kaiserliche Achse zu Fuß“ führt in 12 Stopps über 6,4 km vom Mittagstor bis ins Gesandtschaftsviertel, „Peking kulinarisch“ reicht in 8 Stopps von der Pekingente bis zur Hutong-Bar. Für Museumsfans gibt es zusätzlich eine Tour mit 4 Stopps zu Stadtgeschichte und Kunst.

Kann man von Peking aus die Große Mauer besuchen?

Ja, die Große Mauer gehört für die meisten Reisenden fest zu einem Besuch in Peking. Der bekannteste Abschnitt ist das restaurierte Badaling, das allerdings oft überlaufen ist. Wenn du es ruhiger und landschaftlich reizvoller magst, ist der Abschnitt Mutianyu eine Alternative.