Stadt · Ebene 3

Seattle

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Region
Washington, USA
Einwohner
737.015
Zentrum
47.6038° N · -122.3301° E
Stadtteile
6
Seattle – Stadtansicht
Seattle · © Spicypepper999 · CC0
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Karte von Seattle

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§ 4

Seattle entdecken: Space Needle, Kaffee und Puget Sound

Reiseführer · redaktionell

Fähren gleiten über den Puget Sound, im Hintergrund leuchtet bei klarem Wetter der schneebedeckte Mount Rainier – Seattle liegt zwischen Wasser, Wald und Vulkanen. Eine Reise nach Seattle verbindet Kaffeekultur, Musikgeschichte und frischen Fisch vom Markt mit einer Natur, die gleich vor der Haustür beginnt. Für eine Städtereise im Nordwesten der USA, gern kombiniert mit Portland oder Vancouver, ist die Emerald City ideal.

Holz, Gold und Software

Die Stadt trägt den Namen von Häuptling Si'ahl der Duwamish und Suquamish, auf dessen Land 1851 die ersten Siedler landeten. Holzindustrie und Hafen ließen Seattle wachsen, 1897 wurde es zum Ausgangspunkt des Klondike-Goldrauschs in Kanada – Ausrüster der Goldsucher machten hier ihr Vermögen. Im 20. Jahrhundert prägte Boeing die Region, die Weltausstellung von 1962 schenkte der Stadt die Space Needle. Später kamen Microsoft, Starbucks und Amazon, in den frühen 1990ern Nirvana, Pearl Jam und Soundgarden, die mit dem Grunge eine ganze Generation prägten. Heute ist Seattle eine wohlhabende Tech-Metropole mit hohen Mieten und starkem Umweltbewusstsein.

Sehenswürdigkeiten in Seattle

Der Pike Place Market von 1907 ist das Herz der Stadt: Fischhändler werfen sich Lachse zu, es gibt Blumen, Kunsthandwerk und Gebäck, und in den unteren Etagen versteckt sich ein Labyrinth kleiner Läden. Gleich nebenan liegt die erste Starbucks-Filiale mit langer Schlange, gegenüber die bunte Gum Wall aus Kaugummis. Die Space Needle mit gläsernem Drehboden bietet einen Rundblick über Stadt, Sound und Berge, zu ihren Füßen stehen im Seattle Center das Museum of Pop Culture von Frank Gehry und die Glasskulpturen von Dale Chihuly im Museum Chihuly Garden and Glass. Die neue Waterfront mit Promenade und Riesenrad verbindet den Markt mit dem Hafen. Unter dem Pioneer Square führt die Underground Tour durch verschüttete Straßen aus der Zeit vor dem großen Brand von 1889.

Viertel und Kultur

Ballard im Norden war einst ein skandinavisches Fischerviertel; heute gibt es dort Brauereien, ein nordisches Museum und die Ballard Locks, an denen man im Sommer Lachse beim Aufstieg durch die Fischtreppe beobachten kann. South Lake Union ist der Amazon-Campus mit den gläsernen Kugeln der „Spheres“, am angrenzenden Lake Union starten Wasserflugzeuge und Kajaks. Eastlake und Westlake säumen den See mit Hausbooten, darunter das aus „Schlaflos in Seattle“. Capitol Hill ist das Ausgehviertel mit Bars und Musikclubs, Fremont ist für seine schrägen Skulpturen wie den Troll unter der Brücke bekannt. Im Chinatown-International District liegen Little Saigon und das Wing Luke Museum über asiatisch-amerikanische Geschichte. Das Seattle Art Museum in Downtown und der Olympic Sculpture Park am Wasser ergänzen das Kulturangebot.

Essen in Seattle

Die Restaurants in Seattle leben vom Pazifik: Wildlachs, Dungeness-Krabben, Austern aus dem Puget Sound und Geoduck, eine riesige Muschel, die vor allem in asiatischen Lokalen serviert wird. Clam Chowder am Pike Place Market ist ein Klassiker, ebenso der Seattle Dog mit Frischkäse und gegrillten Zwiebeln, den es nachts vor Clubs gibt. Kaffee ist eine ernste Angelegenheit – neben Starbucks gibt es unzählige unabhängige Röstereien. In Little Saigon findet man hervorragendes Pho und Banh Mi, Ballard und Fremont sind für Craft-Beer bekannt, und das Weinbaugebiet in Ost-Washington liefert die passenden Weine.

Unterwegs, Reisezeit und Ausflüge

Vom Flughafen Seattle-Tacoma fährt die Link Light Rail in rund 40 Minuten nach Downtown, das Netz wird stetig ausgebaut, auch Richtung Eastside mit Bellevue. Die Monorail von 1962 verbindet Downtown mit dem Seattle Center, die Fähren nach Bainbridge Island sind eine günstige Sightseeing-Tour. Die beste Reisezeit ist der Sommer von Juni bis September, wenn es trocken und angenehm warm ist; von Oktober bis April regnet es häufig, aber selten stark. Lohnende Ausflüge führen zum Mount-Rainier-Nationalpark, zu den Regenwäldern des Olympic-Nationalparks, auf die San Juan Islands zur Walbeobachtung oder nach Snoqualmie Falls, bekannt aus „Twin Peaks“.

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Häufige Fragen zu Seattle

kurz beantwortet

Was sind die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Seattle?

Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Seattle gehören der Pike Place Market, die Space Needle, das Riesenrad The Seattle Great Wheel und der Smith Tower. Der Pike Place Market von 1907 gilt als Herz der Stadt, mit Fischhändlern, Blumen, Kunsthandwerk und der bunten Gum Wall gegenüber. Die Space Needle stammt von der Weltausstellung 1962 und bietet von ihrem gläsernen Drehboden einen Rundblick über Stadt, Puget Sound und Berge. Unter dem Pioneer Square führt außerdem die Underground Tour durch verschüttete Straßen aus der Zeit vor dem großen Brand von 1889.

Welche Museen sollte man in Seattle besuchen?

In Seattle lohnen sich vor allem das Museum of Pop Culture, das Seattle Art Museum, das Seattle Asian Art Museum, die Henry Art Gallery und das Pacific Science Center. Das Museum of Pop Culture wurde von Frank Gehry entworfen und steht im Seattle Center, gleich neben dem Museum Chihuly Garden and Glass mit den Glasskulpturen von Dale Chihuly. Insgesamt listet travelguide195 rund 103 Museen in Seattle. Die Tagestour „Kunst, Glas und Popkultur“ verbindet 5 Stopps von 10:00 bis 18:50 Uhr bei nur 0,9 km Fußweg.

Kann man Seattle an einem Tag besichtigen?

Die Klassiker von Seattle schaffst du an einem Tag, für Museen, Kulinarik und Viertel solltest du mehrere Tage einplanen. Die Tagestour „Seattle an einem Tag: Space Needle, Pike Place und Pioneer Square“ umfasst 9 Stopps von 09:30 bis 20:50 Uhr mit rund 3,5 km zu Fuß. travelguide195 bietet für Seattle insgesamt vier fertige Tagestouren an, darunter einen Innenstadtspaziergang von Pioneer Square zum Pike Place mit 10 Stopps und rund 4 km Fußweg.

Welche Stadtviertel in Seattle sind für Besucher interessant?

Für Besucher in Seattle sind besonders Ballard, South Lake Union, Capitol Hill, Fremont sowie Eastlake und Westlake interessant. Ballard, einst ein skandinavisches Fischerviertel, bietet Brauereien, ein nordisches Museum und die Ballard Locks, an denen du im Sommer Lachse an der Fischtreppe beobachten kannst; travelguide195 listet dort rund 275 Orte. South Lake Union mit rund 173 Orten ist der Amazon-Campus mit den gläsernen „Spheres“, Eastlake und Westlake säumen den Lake Union mit Hausbooten, darunter das aus „Schlaflos in Seattle“. Capitol Hill ist das Ausgehviertel mit Bars und Musikclubs, Fremont ist für schräge Skulpturen wie den Troll bekannt.

Wo und was kann man in Seattle gut essen und trinken?

Seattle bietet eine große Auswahl an Küchen, besonders viele Pizzerien sowie mexikanische, thailändische, vietnamesische und japanische Restaurants. travelguide195 listet rund 3.689 Restaurants, darunter etwa 264 Pizzerien, 234 mexikanische, 178 thailändische, 136 vietnamesische und 131 japanische Lokale. Für den Abend gibt es rund 144 Cocktailbars, davon 4 Speakeasys. Die Tagestour „Seattle zum Genießen“ führt mit 9 Stopps von 11:00 bis 23:15 Uhr und rund 3,9 km Fußweg von Pioneer Square bis zur Hillclimb-Bar.

Wofür ist Seattle bekannt?

Seattle ist bekannt für Kaffeekultur, Musikgeschichte, Tech-Unternehmen und seine Lage zwischen Wasser, Wald und Vulkanen wie dem Mount Rainier. In Seattle entstanden Starbucks, dessen erste Filiale am Pike Place Market steht, sowie Microsoft und Amazon, und im 20. Jahrhundert prägte Boeing die Region. In den frühen 1990ern machten Nirvana, Pearl Jam und Soundgarden die Stadt zum Zentrum des Grunge. Die Musikszene ist bis heute lebendig: travelguide195 verzeichnet rund 386 angekündigte Konzerte in Seattle.