Stadt · Ebene 3

Dallas

7.256 Orte in Dallas – von Wahrzeichen bis zur Cocktailbar. Wähle eine Kategorie, einen Stadtteil oder stöbere auf der Karte.Eigene Tour planen2 fertige Touren

Region
Texas, USA
Einwohner
1.304.379
Zentrum
32.7763° N · -96.7969° E
Stadtteile
4
Dallas – Stadtansicht
Dallas · © Gattacal · CC BY-SA 4.0
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Karte von Dallas

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Dallas entdecken: Kunst, Cowboys und Brisket

Reiseführer · redaktionell

Glastürme, ein leuchtender Kugelturm und darunter ein Park, der über eine Stadtautobahn gebaut wurde: Dallas erfindet sich gern neu. Eine Reise nach Dallas führt zu einem der größten Kunstviertel der USA, an die Orte des Kennedy-Attentats und in Lokale, in denen Brisket stundenlang im Rauch gart. Ein Urlaub in Dallas lässt sich zudem gut mit dem benachbarten Fort Worth verbinden.

Baumwolle, Öl und ein schwarzer Tag

1841 ließ sich der Händler John Neely Bryan an einer Furt des Trinity River nieder, die Stadt wuchs mit Baumwolle, Eisenbahn und später dem Ölboom in Ost-Texas. Banken, Versicherungen und Handel machten Dallas zum Finanzzentrum des Südwestens. Weltweit bekannt wurde die Stadt durch den 22. November 1963, als Präsident John F. Kennedy an der Dealey Plaza erschossen wurde. Später sorgten die Fernsehserie „Dallas“ und die Dallas Cowboys für ein anderes Bild. Heute ist die Metropolregion Dallas–Fort Worth eine der am schnellsten wachsenden der USA, Sitz zahlreicher Konzerne und ein Drehkreuz des Luftverkehrs.

Sehenswürdigkeiten in Dallas

Das Sixth Floor Museum im ehemaligen Schulbuchlager an der Dealey Plaza dokumentiert das Kennedy-Attentat genau dort, wo Lee Harvey Oswald gewartet haben soll; ein weißes X auf der Elm Street markiert die Stelle der Schüsse, und wenige Schritte entfernt steht das schlichte John F. Kennedy Memorial von Philip Johnson. Der Reunion Tower mit seiner Lichtkugel bietet eine Aussichtsplattform über der Stadt. Der Klyde Warren Park, auf einem Deckel über dem Woodall Rodgers Freeway angelegt, verbindet Downtown mit Uptown und ist mit Food Trucks, Yogakursen und Konzerten das Wohnzimmer der Stadt. Im Fair Park, Schauplatz der Texas-Weltausstellung von 1936, findet sich eine der größten Sammlungen von Art-déco-Bauten der USA, im Herbst lockt dort die State Fair of Texas mit dem Riesencowboy Big Tex. Das Dallas Arboretum am White Rock Lake ist besonders im Frühling während der Tulpenblüte ein Erlebnis.

Arts District und Museen

Der Dallas Arts District im Norden der Innenstadt erstreckt sich über rund 30 Häuserblöcke und gilt als eines der größten zusammenhängenden Kunstviertel des Landes. Das Dallas Museum of Art bei freiem Eintritt reicht von antiker Kunst bis zu Mondrian, das Nasher Sculpture Center von Renzo Piano zeigt Rodin, Giacometti und Richard Serra in einem Skulpturengarten. Das Crow Museum of Asian Art, das Meyerson Symphony Center von I. M. Pei und das rote Winspear Opera House von Foster + Partners liegen direkt nebeneinander. Das Perot Museum of Nature and Science begeistert Familien mit Dinosauriern und Experimenten. Auf dem Campus der Southern Methodist University befindet sich zudem die Präsidentenbibliothek von George W. Bush.

Viertel zum Bummeln

Uptown mit der historischen McKinney Avenue, auf der eine kostenlose Oldtimer-Straßenbahn fährt, ist das Viertel für Restaurants und Bars. Rund um die Knox Street reihen sich Boutiquen und Terrassenlokale. Deep Ellum östlich der Innenstadt war schon in den 1920er-Jahren ein Zentrum des Blues und ist heute mit Wandbildern, Live-Clubs und Brauereien das Ausgehviertel schlechthin. Bishop Arts in Oak Cliff begeistert mit kleinen Läden und Cafés, und das Gebiet um Vickery Meadow und Lower Greenville zeigt, wie international Dallas geworden ist. Der Bereich um die University Crossing nahe der SMU ist studentisch geprägt.

Essen in Dallas

Die Restaurants in Dallas spiegeln die texanische Vorliebe für Fleisch und Tex-Mex wider. Barbecue mit Brisket, Rippchen und scharfen Würsten gibt es in Deep Ellum und darüber hinaus, für die besten Adressen bildet sich mittags oft eine Schlange. Die Frozen Margarita wurde der Legende nach 1971 in Dallas erfunden, als ein Gastronom eine Softeismaschine umbaute. Chicken Fried Steak mit weißer Soße, Fajitas und Queso gehören ebenso zur lokalen Küche wie Steaks in edlen Steakhäusern. Dazu kommen vietnamesische, koreanische und indische Lokale in den Vororten, die ein Abstecher wert sind.

Unterwegs, Reisezeit und Ausflüge

Der riesige Flughafen Dallas/Fort Worth liegt zwischen beiden Städten und ist mit der DART-Stadtbahn sowie dem TEXRail-Zug angebunden; Love Field nahe der Innenstadt ist die Basis von Southwest Airlines. Das DART-Netz ist eines der längsten Stadtbahnsysteme der USA, für Ausflüge in die Vororte ist ein Auto aber oft bequemer. Die beste Reisezeit sind Frühling und Herbst, im Sommer wird es sehr heiß, Gewitter im Frühjahr können heftig sein. Fort Worth mit den Stockyards und täglichem Viehtrieb ist mit dem Trinity Railway Express gut erreichbar, Ausflüge führen außerdem nach Grapevine mit seiner historischen Main Street oder an die Seen der Umgebung. Ein Heimspiel der Cowboys im AT&T Stadium in Arlington ist für Sportfans ein Erlebnis.

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Häufige Fragen zu Dallas

kurz beantwortet

Was kann man an einem Tag in Dallas unternehmen?

Für einen Tag in Dallas bietet travelguide195 zwei fertige Tagestouren an. „Dallas kompakt: Dealey Plaza, Downtown und Arts District“ umfasst 10 Stopps zwischen 09:30 und 21:00 Uhr bei rund 4,5 km zu Fuß. Die Tour „Downtown Dallas zu Fuß: Türme, Kaufhäuser und das West End“ führt von 10:00 bis 19:00 Uhr zu 13 Stopps auf rund 4,4 km Fußweg.

Wo kann man in Dallas die Orte des Kennedy-Attentats besichtigen?

Die Orte des Kennedy-Attentats liegen in Dallas an der Dealey Plaza, wo Präsident John F. Kennedy am 22. November 1963 erschossen wurde. Das Sixth Floor Museum im ehemaligen Schulbuchlager dokumentiert das Attentat genau dort, wo Lee Harvey Oswald gewartet haben soll. Ein weißes X auf der Elm Street markiert die Stelle der Schüsse, und wenige Schritte entfernt steht das schlichte John F. Kennedy Memorial von Philip Johnson.

Welche Museen lohnen sich in Dallas?

travelguide195 listet in Dallas rund 80 Museen, viele davon im Dallas Arts District, der sich im Norden der Innenstadt über rund 30 Häuserblöcke erstreckt. Das Dallas Museum of Art reicht bei freiem Eintritt von antiker Kunst bis zu Mondrian, und das Nasher Sculpture Center von Renzo Piano zeigt Rodin, Giacometti und Richard Serra in einem Skulpturengarten. Außerdem kannst du das Crow Museum of Asian Art, das Dallas Holocaust and Human Rights Museum, das Museum of Geometric and Madi Art und das Frontiers of Flight Museum besuchen.

Welche Sehenswürdigkeiten gibt es in Dallas außer den Museen?

Zu den bekannten Sehenswürdigkeiten in Dallas gehören der Reunion Tower, der Klyde Warren Park und der Fair Park; insgesamt listet travelguide195 rund 1.380 Sehenswürdigkeiten. Der Reunion Tower mit seiner Lichtkugel hat eine Aussichtsplattform, und der Klyde Warren Park wurde auf einem Deckel über dem Woodall Rodgers Freeway angelegt und bietet Food Trucks, Yogakurse und Konzerte. Im Fair Park, Schauplatz der Texas-Weltausstellung von 1936, stehen zahlreiche Art-déco-Bauten, und im Herbst empfängt dort der Riesencowboy Big Tex die Besucher der State Fair of Texas. Das Dallas Arboretum am White Rock Lake lohnt sich besonders im Frühling zur Tulpenblüte.

Was sollte man in Dallas essen?

In Dallas prägen vor allem mexikanische Küche, Tacos und Barbecue das Angebot; travelguide195 listet insgesamt rund 5.213 Restaurants. Darunter sind rund 736 mexikanische Restaurants, 168 Taco-Lokale und 157 Grill- und BBQ-Restaurants, in denen Brisket stundenlang im Rauch gart. Außerdem findest du rund 360 Pizzerien, 256 amerikanische Restaurants und 167 Burger-Lokale.

Wie ist das Nachtleben in Dallas?

Für den Abend in Dallas listet travelguide195 rund 139 Bars, darunter 134 Cocktailbars und 5 Speakeasys. Dazu kommen 372 angekündigte Konzerte in der Datenbank. Für klassische Musik und Oper liegen im Arts District das Meyerson Symphony Center von I. M. Pei und das rote Winspear Opera House von Foster + Partners.