Stadt · Ebene 3

Tachikawa · 立川市

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Region
Tokio, Japan
Einwohner
181.115
Zentrum
35.7139° N · 139.4078° E
Stadtteile
7
Tachikawa – Stadtansicht
Tachikawa · © Kakidai · CC BY-SA 4.0
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Karte von Tachikawa

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Tachikawa entdecken: Riesenpark, Monorail und Anime

Reiseführer · redaktionell

Wo früher Militärflugzeuge starteten, blühen heute Tulpenfelder, und Familien radeln über breite Wiesen. Tachikawa im Westen Tokios ist ein lebhaftes Einkaufs- und Verkehrszentrum der Tama-Region – für eine Städtereise nach Tokio eine gute Ergänzung, wenn man Grün, Kultur und Alltag jenseits der Innenstadt erleben möchte.

Von der Luftwaffenbasis zum Park

Ab 1922 lag in Tachikawa ein großer Militärflugplatz, zunächst japanisch, nach dem Krieg von der US-Luftwaffe genutzt. Erst 1977 wurde das Gelände vollständig zurückgegeben, und auf einem Teil entstand der Shōwa-Kinen-Park, angelegt zum 50. Thronjubiläum von Kaiser Shōwa. Andere Flächen wurden zu Behördenzentren, Wohnvierteln und dem neuen Stadtteil am Nordausgang des Bahnhofs. Rund um Akebonochō und Midorichō entstanden in den letzten Jahren Hotels, Konzertsäle und Einkaufskomplexe, die Tachikawa ein modernes Gesicht geben.

Sehenswürdigkeiten in Tachikawa

Der Shōwa-Kinen-Park erstreckt sich über rund 180 Hektar und lässt sich am besten mit dem Leihrad erkunden. Im Frühling leuchten Rapsfelder, Tulpen und Kirschbäume, im Herbst die goldenen Ginkgo-Alleen und Felder voller Cosmos. Im japanischen Garten mit Teehaus wird es ruhig, und für Kinder gibt es riesige Spielplätze und ein Trampolin-Kissen in Wolkenform. Direkt am Nordausgang liegt der Komplex Green Springs mit Wasserterrassen und dem Konzertsaal Tachikawa Stage Garden. Im Norden der Stadt zeigt das Katastrophenschutz-Lernzentrum, wie Tokio sich auf Erdbeben vorbereitet. Am Südausgang erinnert der kleine Suwa-Schrein an die Zeit, als Tachikawa noch ein Dorf am Tama-Fluss war.

Viertel, Essen und Ausgehen

Rund um den Bahnhof ballen sich Kaufhäuser, Elektronikmärkte und Einkaufspassagen, in Nishikichō und Shibasakichō südlich der Gleise reihen sich Izakaya, Ramen-Läden und kleine Restaurants. Tachikawa gilt in der Tama-Region als Ramen-Hochburg; im Ramen Square im Nordteil der Stadt sind mehrere Läden unter einem Dach versammelt. Abends treffen sich Studenten und Angestellte in Yakitori-Kneipen unter den Bahnbögen. Anime-Fans kennen die Stadt als Schauplatz: In der Manga-Reihe „Saint Young Men“ teilen sich Jesus und Buddha hier eine kleine Wohnung, und auch die Serie „A Certain Scientific Railgun“ nahm Tachikawa als Vorbild für ihre Zukunftsstadt.

Unterwegs in Tachikawa

Mit dem Rapid der JR-Chūō-Linie erreicht man Shinjuku in rund 25 bis 30 Minuten. In Tachikawa zweigen die Nambu-Linie nach Kawasaki und die Ōme-Linie ins Okutama-Gebirge ab. Über den Straßen schwebt die Tama-Monorail, die im Norden bis Kamikitadai und im Süden bis Tama-Center fährt und Ausblicke über die Dächer bietet.

Beste Reisezeit und Ausflüge

Am schönsten ist Tachikawa im Frühjahr, wenn der Park in voller Blüte steht, und im November mit den gelben Ginkgos. Im Sommer findet im Park ein großes Feuerwerk statt. Von hier aus lohnen Ausflüge in die Berge von Okutama, nach Ōme mit seinen Pflaumenhainen oder zum Takao-san, dem beliebten Wanderberg mit Tempel und Seilbahn. Wer Tachikawa als Basis wählt, wohnt meist günstiger als in der Innenstadt und erreicht dennoch schnell die großen Viertel Tokios. Auch der Shōwa-Kinen-Park lohnt einen zweiten Besuch zu einer anderen Jahreszeit, denn Blumenfelder und Laubfärbung wechseln fast jeden Monat.

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Tachikawa nach Art: Restaurants, Museen & mehr

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