Stadt · Ebene 3

Arona

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Region
Kanarische Inseln, Spanien
Einwohner
87.793
Zentrum
28.0996° N · -16.6809° E
Stadtteile
–
Arona – Stadtansicht
Arona · © Javier1989canario · CC BY-SA 3.0
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Karte von Arona

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Arona entdecken: Los Cristianos, Las Américas und Vulkane

Reiseführer · redaktionell

Wer Teneriffa wegen Sonne und Strand bucht, landet sehr oft in Arona. Die Gemeinde im trockenen Süden der Insel umfasst Los Cristianos und einen großen Teil von Playa de las Américas, dazu ein ruhiges Bergdorf und Wanderwege auf alte Vulkanberge. Ein Urlaub in Arona verbindet verlässliches Wetter, lebhafte Promenaden und überraschend viel Natur.

Vom Fischerdorf zum Ferienort

Bis in die 1960er-Jahre war Los Cristianos ein kleiner Fischerhafen, von dem Tomaten verschifft wurden. Ein schwedischer Unternehmer entdeckte den Ort für Kururlauber, und bald folgten Hotels und Apartments. Heute ist Los Cristianos ein Ferienort, der seinen Hafen bewahrt hat: Hier legen die Fähren nach La Gomera, La Palma und El Hierro ab, und morgens landen Fischerboote ihren Fang an. Der historische Hauptort Arona liegt dagegen auf rund 600 Metern Höhe im Hinterland – mit Kirche, Kopfsteinpflaster und kanarischer Ruhe.

Sehenswürdigkeiten und Strände in Arona

Die Playa de Los Cristianos ist ein geschützter Sandstrand mit ruhigem Wasser, ideal für Familien; nebenan liegt die kleinere Playa de las Vistas mit hellem, importiertem Sand. Eine Promenade verbindet Los Cristianos mit Playa de las Américas, wo Hotels, Restaurants und Geschäfte dicht beieinander stehen und Surfer an Spots wie Las Américas auf Wellen warten. Über allem erhebt sich der Roque del Conde, ein Tafelberg, auf den ein anspruchsvoller Wanderweg führt; vom Gipfel sieht man bei klarer Sicht bis zum Teide und nach La Gomera. Am Montaña de Guaza, einem alten Vulkankegel zwischen Los Cristianos und Palm-Mar, führen Pfade an Steilküsten entlang. Wer Tiere sehen will, findet in der Nähe Bootstouren zur Beobachtung von Grindwalen und Delfinen, die zwischen Teneriffa und La Gomera ganzjährig leben.

Essen und Ausgehen

An der Promenade dominiert internationale Küche, doch rund um den Hafen von Los Cristianos und in den Dörfern im Hinterland lohnen kanarische Lokale: gegrillter Fisch wie Cherne oder Vieja, Papas arrugadas mit rotem und grünem Mojo, Kaninchen in Salmorejo-Marinade und Ziegenkäse, oft geräuchert oder mit Palmhonig serviert. Zum Nachtisch gibt es Bienmesabe aus Mandeln. Das Nachtleben ist in Playa de las Américas konzentriert, rund um die Ausgehmeile Veronicas, die allerdings in der Gemeinde Adeje liegt, und das Starco-Zentrum. Los Cristianos ist abends ruhiger, mit Bars an der Promenade und Live-Musik.

Ein Abstecher ins alte Arona

Nur 20 Autominuten oberhalb der Küste wirkt der Ort Arona wie aus einer anderen Zeit: Die Kirche San Antonio Abad, ein schattiger Dorfplatz mit Lorbeerbäumen und einfache Bars, in denen Einheimische Karten spielen. In der Nähe liegt Vilaflor, das höchstgelegene Dorf der Kanaren, umgeben von Kanarischen Kiefern, und der Weg in die Mondlandschaft der Paisaje Lunar.

Unterwegs und beste Reisezeit

Der Flughafen Teneriffa Süd (TFS) liegt nur rund 15 Kilometer entfernt, Busse und Taxis brauchen etwa eine Viertelstunde. Die TITSA-Busse verbinden Arona mit Santa Cruz und den Bergdörfern, für Ausflüge in den Teide-Nationalpark ist ein Mietwagen praktisch. Wer Inselhopping mag, fährt mit der Fähre in rund einer Stunde nach La Gomera. Eine beste Reisezeit muss man kaum suchen: Der Süden Teneriffas ist das ganze Jahr über warm und sonnig, Regen fällt selten, im Winter ist die Hauptsaison. Nur der Calima, ein heißer Staubwind aus Afrika, trübt gelegentlich die Sicht.

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